Geldtipp

Kostenkontrolle mit Prepaid- Tarif für das Kinder-Handy

Früh übt sich, wer ein großer Handy-Telefonierer werden möchte.

Die Gründe, schon den Kleinen ein Mobiltelefon zu geben, sind vielfältig: die ständige Erreichbarkeit des Kindes etwa. Damit die Eltern dabei die Kosten unter Kontrolle behalten, müssen sie den richtigen Tarif wählen. "Spezielle Kindertarife wie etwa Kandy- oder Toggo-Mobile lohnen nicht", sagt Marie-Anne Winter vom Vergleichsportal Teltarif. Zwar seien mit diesen einige Nummern günstig oder gar kostenfrei erreichbar. Dafür berechneten die Anbieter aber für andere Gespräche recht viel oder es fielen hohe Grundgebühren an.

Für Kinder wie auch Jugendliche sind Prepaid-Discounter wie Congstar, O.tel.o, Simyo oder Fonic interessant: Minuten- und SMS-Preise liegen oft bei neun Cent, Grundgebühr und Mindestvertragslaufzeiten gibt's nicht. Eltern sollten darauf achten, dass das automatische Aufladen deaktiviert ist - dann bieten Prepaid-Tarife den Eltern eine gute Kostenkontrolle.

Für Kinder, die das Handy nur für den Notfall dabei haben, reicht der jeweilige Basistarif aus. Jugendliche mit intensiverer Nutzung können oft mit Zusatzoptionen wie SMS-, Sprach- oder auch Daten-Flatrates sparen. Sonst wird es schnell teuer.

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