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Der Schriften-Wirrwarr

Ausgangsschrift Die Lateinische Ausgangs-Schrift wurde in den fünfziger Jahren in Westdeutschland als Normschrift eingeführt. Sie ist vor allem auch nach ästhetischen Gesichtspunkten entwickelt worden - mit geflammten Aufstrichen und vielen Drehrichtungswechseln und einigen schwierigen Buchstabenverbindungen.

Vereinfachung In der DDR wurde 1968 die Schulausgangsschrift eingeführt. Dabei wurden vor allem die Schleifen bei den Großbuchstaben weggelassen. In der BRD wurde die Vereinfachte Ausgangsschrift entwickelt, die sich aber nie ganz durchsetzte. Seit 1973 kann sie von Lehrern als Alternative zur Lateinischen Ausgangsschrift eingesetzt werden.

Druckschrift Seit den 80er Jahren lernen die Kinder in der Grundschule Lesen durch Schreiben und umgekehrt. Deshalb schreiben die Schüler zuerst Druckschrift. Später kommt dann eine der etablierten verbundenen normierten Schreibschrift dazu. Aus dieser Schrift entwickeln die Schüler dann zum Ende der Grundschulzeit ihre eigene Handschrift.