FamilienNews

Erziehung: Mit Kindern Fernsehregeln für die WM festlegen

| Lesedauer: 2 Minuten

Erziehung

Mit Kindern Fernsehregeln für die WM festlegen

Eltern sollten mit ihren Kindern klare Regeln aufstellen, wann diese die Fußball-WM der Frauen im Fernsehen verfolgen dürfen. Am besten vereinbaren sie, welche Spiele angeschaut werden und welche nicht. Nach der Partie kann der Fernseher gleich ausgeschaltet werden, empfiehlt die Initiative "Schau hin! Was deine Kinder machen". Laufen die Fußballspiele abends und überschneiden sich mit den Zeiten, wenn die Kinder normalerweise ins Bett müssen, dürfen Eltern ruhig eine Ausnahme machen. Trotz WM ist es wichtig, ein paar spielfreie Tage einzulegen und Alternativen vorzuschlagen. Gut geeignet sind Dinge, die Kinder zur Ruhe kommen lassen, etwa Vorlesen.

Kultur

Staatliche Museen laden zu kostenlosen "Zeugnistagen"

Mit einer Insel verbinden die meisten Strand, Palmen und Meer - kaum die Museumsinsel mitten in der Stadt. Diese zu entdecken, ermöglichen die Staatlichen Museen zu Berlin Kindern und Eltern am 28. und 29. Juni, den Zeugnistagen der Berliner und Brandenburger Schulen. Berliner und Brandenburger Schülerinnen können an ihrem Zeugnistag 2011 einen Lieblingserwachsenen ihrer Wahl kostenlos auf die Museumsinsel einladen. Das Zeugnis muss nicht vorgezeigt werden... Wann: von 12 - 17 Uhr. Wo: Bode-Museum, Infostand.

Partnerschaft

Bikulturelle Paare dürfen nicht zu viel vom anderen erwarten

Missverständnisse in bikulturellen Beziehungen lassen sich nicht vermeiden. "Paare sollten ihren Erwartungshorizont von Anfang an niedrig hängen", sagt Psychologe und Paartherapeut Rüdiger Wacker aus Essen. Viele Dinge könne man dem anderen zwar erklären, etwa die Bedeutung von Festen oder Familientraditionen. "Auch wenn mein Partner komisch auf einen Witz reagiert, kann ich ihn sofort darauf ansprechen." In den meisten Situationen müssten sich Paare allerdings auf der Versuch-und-Irrtums-Schiene vortasten. "Das Problem der unterschiedlichen Kultur gibt es in fast allen Beziehungen. Das äußert sich schon in Schichten, Erfahrungen oder Vorstellungen", sagt Wacker.

Gesundheit

Jeder zweite Schmerzpatient glaubt nicht an Linderung

Obwohl viele chronische Schmerzpatienten hinsichtlich einer wirksamen Therapie resigniert haben, scheinen sich die meisten von ihnen mit ihren Dauerqualen zu arrangieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der GfK Marktforschung für die Zeitschrift "Senioren Ratgeber". Jeder zweite Betroffene (47,9 Prozent) gibt in der Untersuchung an, jede Hoffnung aufgegeben zu haben, dass ihm mit seinen chronischen Schmerzen irgendwann wirkungsvoll geholfen werden könne. Mehr als 60 Prozent (63,2 Prozent) können sich zudem an die sie ständig peinigenden Beschwerden einfach nicht gewöhnen. Dennoch erklären mehr als 90 Prozent (92,3 Prozent) der Betroffenen, immer noch ein einigermaßen "normales" Leben zu führen.