Kind und Kegel

Schatzsuche im Fort

Was für ein Geburtstag: Spielen, Rätseln und Gruseln in einem alten Fort. Und am Ende findet man auch noch einen Schatz.

Carolin wird heute elf Jahre alt und hat sich und ihren Freundinnen eine tolle Feier spendiert. Sie waren auf Schatzsuche im Fort Hahneberg in Staaken. Jetzt sitzen alle sechs Kinder mit ihren Schätzen - Süßigkeiten in chicen Tüten - an einem Picknicktisch und sind noch ganz erfüllt von ihren Erlebnissen. "Es war spannend und ein bisschen gruselig auch", erzählt Carolin. "Einmal waren wir in einem Versorgungsgang, in dem man absolut nichts gesehen hat. Zum Glück hatten wir Taschenlampen dabei."

Gut versteckt, zu Fuß zehn Minuten vom Parkplatz an der Heerstraße entfernt, liegt das Fort zwischen Wiesen und Wald. Wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Soldaten lebten, streifen heute Besucher durch die Gänge. Das Fort, das 1882 erbaut wurde, war ein Jahr lang wegen Baufälligkeit geschlossen. Seit Anfang April finden wieder jedes Wochenende Führungen statt (Sbd., So. und feiertags jeweils 14 und 16 Uhr). Die Kinderschatzsuche kann nach Voranmeldung von Mo. bis So. in Gruppen von maximal 15 Kindern unternommen werden. Sie dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd rätseln sich die Kinder von Station zu Station.

Fort Hahneberg, Hahnebergweg 50, 13591 Berlin. Mehr Infos und Anmeldung: www.forthahneberg.de , Tel. 0160-97 06 61 29