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Vorbeugung: Kinder sollten möglichst früh schwimmen lernen

Vorbeugung

Kinder sollten möglichst früh schwimmen lernen

Kinder sollten so früh wie möglich schwimmen lernen. Nach dem dritten Geburtstag ist ein guter Zeitpunkt für das spielerische Herangehen. Vorher dürfen Kinder nur mit Schwimmflügeln ans Wasser, empfiehlt die Stiftung Kindergesundheit. Kinder sollten im und am Wasser nie allein gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zufolge ertranken im vergangenen Jahr 18 Jungen und Mädchen unter sechs Jahren sowie 15 im Grundschulalter. 35 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sowie 25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind demnach Nichtschwimmer oder schlechte Schwimmer.

Umfrage

Die meisten Frauen halten sich für emanzipiert

Sieben von zehn Frauen (69,6 Prozent) in Deutschland halten sich für emanzipiert. Als "Emanze" will jedoch kaum jemand bezeichnet werden: 72,2 Prozent empfinden das als abwertend. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der GfK-Marktforschung. Für 71,8 Prozent ist die Erfindung der "Pille" der bedeutendste Fortschrift für die weibliche Emanzipation. Auch dass Deutschland von einer Kanzlerin repräsentiert wird, ist für 62,7 Prozent der Frauen ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Acht von zehn Frauen (80,7 Prozent) denken aber, dass es nie eine völlige Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen der Gesellschaft geben wird.

Statistik

Weniger Abtreibungen im ersten Quartal 2011

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden rund 29 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren das 2,8 Prozent oder 800 weniger als im ersten Quartal 2010. Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Frauen, die im ersten Quartal 2011 abtrieben, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 14 Prozent zwischen 35 und 39 Jahren, fast 8 Prozent 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von 4 Prozent, ihre Anzahl ging im Vergleich zum ersten Quartal 2010 um 180 auf knapp 1100 zurück. 40 Prozent der Schwangeren waren zum Zeitpunkt des Eingriffs noch nicht Mutter. 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen.

Tipp

Gähnen ist kein eindeutiges Zeichen für Müdigkeit

Gähnen ist kein eindeutiges Zeichen für Müdigkeit. "Kinder gähnen auch, wenn sie etwas sehr anstrengt oder sie überfordert sind", sagt die Hebamme und Diplompsychologin Susanne Lohmann im Magazin "Baby und Familie". Neugeborene wenden sich ab oder fangen an zu quengeln. "Säuglinge schlafen einfach ein." Erst mit drei bis vier Monaten würden die Signale eindeutiger: Die Kleinen reiben sich die Augen, ihr Blick wird trüb, und die Aufmerksamkeit schwindet. Ein älteres Baby könne auch mal überdreht mit Schreien reagieren. Dann helfe nur beruhigen und tragen.