FamilienNews

Studie: Wunsch nach Freiheit blockiert Kinderwunsch

Studie

Wunsch nach Freiheit blockiert Kinderwunsch

Die Angst vor einem Verlust der Freiheit ist nach Ansicht der Bundesbürger der Hauptgrund für die niedrige Geburtenquote in Deutschland (1,36 Kinder pro Frau). 60 Prozent glauben, dass der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit das größte Hindernis für eine Familiengründung darstellt, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen ergab. Auf dem zweiten Platz folgt die Sorge vor der finanziellen Mehrbelastung (58 Prozent). 51 Prozent sind der Meinung, dass für viele die Karriere wichtiger ist als die Familienplanung.

Umfrage

Die meisten Frauen halten sich für emanzipiert

Für die einen reicht es schon, wenn der Ehepartner mal den Geschirrspüler ausräumt, für die anderen ist es die finanzielle Gleichstellung im Beruf oder die gerechte Aufteilung der Kinderbetreuung. In Deutschland halten sich jedenfalls 70 Prozent der Frauen für emanzipiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Acht von zehn Frauen glauben allerdings nicht, dass es jemals eine "völlige Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen der Gesellschaft" geben wird. Was 72 Prozent auf keinen Fall wollen: als "Emanzen" bezeichnet werden. Dies empfänden sie als "abwertend".

Freizeit

Mit dem Super-Ferien-Pass kostenlos ins Schwimmbad

Ab jetzt gibt es wieder den neuen Super-Ferien-Pass. Rund 500 Angebote bietet er für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre. Mehr als 200 Ermäßigungen gibt es zum Beispiel für Museen, Kinos oder Sportstätten und 300 Verlosungen für Veranstaltungen und Ausflüge. Ein besonderes Highlight ist der freie Eintritt in die Schwimmbäder der Bäderbetriebe. Der Pass, der vom Jugendkulturservice herausgegeben wird, ist ab den Sommerferien gültig. Er kostet 9 Euro und ist zum Beispiel bei Kaiser's, den Bürgerämtern oder in Schwimmbädern erhältlich. Infos unter jugendkulturservice.de

Kindersicherheitstag

Kampagne zur Vorbeugung von Unfällen durch Stürze

Mehr als die Hälfte aller Unfälle bei Kindern sind durch Stürze bedingt, und etwa 123 000 Kinder müssen jedes Jahr wegen Sturzunfällen ärztlich behandelt werden, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" zum Kindersicherheitstag am Donnerstag erklärt. Zur besseren Vorbeugung hat der Verein jetzt die Kampagne "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!" unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ins Leben gerufen. Statt Kinder in ihrem Bewegungsdrang durch Verbote und übertriebenen Schutz einzuschränken, sollen ihre motorischen Fähigkeiten gefördert und ihr Sicherheitsbewusstsein gestärkt werden. Tipps für Eltern gibt es dazu unter www.kindersicherheit.de