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Informationen und Tipps

Wann ist es sexuelle Belästigung? Darunter fallen Hinterherpfeifen, Anstarren, Bemerkungen, körperliche Berührungen oder unerwünschte Einladungen mit eindeutigen Inhalten. Auch die Androhung beruflicher Nachteile bei sexueller Verweigerung oder das Versprechen von Vorteilen zählen dazu.

Wie ist die rechtliche Lage? Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Beschäftigten vor sexuellen Belästigungen zu schützen. Im Falle einer Beschwerde muss er einschreiten. Tut er das nicht, können Abmahnungen, Versetzungen oder Kündigungen erfolgen.

Was kann man tun? Es ist empfehlenswert, unsittliche Annäherungen direkt zurückzuweisen. Im Zweifel sollte man mit einer Beschwerde drohen. Sinnvoll sind auch Aufzeichnungen, die für einen eventuell folgenden Prozess relevant werden können. Das Wichtigste: Den Arbeitgeber oder Betriebsrat informieren.