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Ökotest: Kinderwagen mit erheblichen Sicherheitsmängeln

Ökotest

Kinderwagen mit erheblichen Sicherheitsmängeln

Kinderwagen weisen zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf. Eine Reihe von Modellen enthalte gesundheitsgefährdende Stoffe, andere Wagen seien nicht robust oder wenig kindgerecht, berichtet die Zeitschrift "Ökotest" (Juni-Ausgabe). Deren Tester hatten zehn Kombikinderwagen für den Transport vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter überprüft. Drei der getesteten Wagen seien empfehlenswert. Ebenso viele hätten allerdings die Note "ungenügend" erhalten. Bei einigen Modellen fanden die Tester den Angaben zufolge Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Ein Wagen habe dabei sogar eine verbotene Substanz enthalten. Er hätte damit eigentlich gar nicht verkauft werden dürfen. Im Praxistest sei bei einem Wagen das Vorderrad gebrochen. Bei einem anderen hätten die Tester unter einer dünnen Einlage im Kopfbereich scharfe Kanten entdeckt. Ein weiteres Modell besitze einen Sicherheitsriemen, den die Eltern um das Handgelenk tragen sollen. Dieser allerdings sei so lang, dass sich das Kind damit strangulieren könne. Die drei laut "Ökotest" empfehlenswerten Wagen seien allesamt eher teurere Modelle. Für einen Kinderwagen müssen Eltern den Angaben zufolge bis zu 700 Euro bezahlen.

Aktion Mensch

181 Millionen für Behinderte und Kinder- und Jugendhilfe

Die "Aktion Mensch" hat im vergangenen Jahr 181 Millionen Euro für die Förderung von Projekten der Behindertenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Dazu kommen 6,6 Millionen Euro für Aufklärungsprojekte. Das ist nach Angaben der Soziallotterie die höchste Fördersumme in der Geschichte der Hilfsaktion. Unterstützt wurden mehr als 8500 Projekte. 2010 einen Erlös von 440,7 Millionen Euro. Mehr als 132 Millionen Euro wurden als Gewinne ausgeschüttet, rund 73,4 Millionen Euro gingen als Lotteriesteuer an den Staat. Aktion Mensch will nun verstärkt in Projekte investieren, die eine Beteiligung behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben und Wahlmöglichkeiten erlauben. So gehe es um den Aufbau ambulanter, in die Gemeinden integrierter Wohnangebote, Schulen und Kindergärten, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam lernen und spielen können.

Studie

Internet macht nicht einsam, sondern sozial aktiver

Das Internet macht Kinder und Jugendliche nicht einsam, sondern sozial aktiver - das ist das Ergebnis einer Studie des Münchener Ifo Instituts. "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass das Internet einsam macht", sagte Ludger Wößmann, Professor und Bereichsleiter beim Ifo Institut. Die Ergebnisse hätten vielmehr gezeigt, dass eine schnelle Internetverbindung zu Hause die sozialen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Schnitt positiv beeinflusst. Zwar sei inzwischen belegt, dass die Webnutzung die schulischen Leistungen nicht verbessert, Kinder gingen aber außerhalb der Schulzeit öfter in Sportvereine, zum Musik- und Gesangsunterricht oder in Jugendgruppen. Den gleichen Effekt habe die Studie bei Erwachsenen ermittelt.