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Studie: Frühe Förderung von Kindern rechnet sich

Studie

Frühe Förderung von Kindern rechnet sich

Die Förderung von benachteiligten Kindern bis zum dritten Lebensjahr senkt Folgekosten durch spätere soziale Hilfen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe (NZFH), die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestern veröffentlicht wurde. Die sogenannte "Frühe Hilfe" (Krippen, Familienhebammen, Elternkurse) sei mit 34 000 Euro je Kind im Lebensverlauf um ein Vielfaches günstiger als eine spätere soziale Unterstützung, die sich demnach bis zu über eine Million Euro belaufen können. Zum Bereich der späteren Interventionen gehörten betreutes Wohnen, stationäre Behandlungen von Depressionen und Kosten im Falle einer Berufsunfähigkeit wegen Lernbehinderung.

Karriere

Pendeln erhöht bei Paaren das Scheidungsrisiko

Jeden Tag zum Job pendeln wirkt sich bei Paaren negativ auf die Stabilität ihrer Beziehung aus. So ist bei Paaren, bei denen einer der Partner täglich pendelt, das Scheidungsrisiko um 40 Prozent höher als bei Nichtpendlern. Das zeigt eine Studie der Umeå Universität in Schweden. In einer Dissertation wurden die Daten von mehr als zwei Millionen verheirateter Schweden ausgewertet. Vor allem die ersten Jahre, in denen der Partner kontinuierlich weg von zu Hause ist, stellen an die Beziehung die größte Herausforderung. Mit der Zeit scheinen Paare besser mit der Situation zurecht zu kommen und neue Strategien im Umgang damit zu entwickeln. Für die Karriere lohnt sich das Pendeln: das Einkommen ist höher und Pendler haben größere Karrierechancen. Laut der Studie profitieren davon aber fast ausschließlich Männer.