FamilienNews

Statistik: Neun Monate nach Weihnachten kommen viele Babys

Statistik

Neun Monate nach Weihnachten kommen viele Babys

Weihnachten ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest der Liebe: Im September - also neun Monate nach den Feiertagen - kommen mehr Babys auf die Welt als in anderen Monaten. Neun Prozent der jährlichen Geburten entfielen auf den September, berichtet das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden. Wären die Geburten gleich verteilt, müssten es pro Monat 8,3 Prozent sein. Das Institut hatte Daten aus den Jahren 2000 bis 2009 analysiert. Auch bei einer Analyse vor 40 Jahren habe es relativ viele September-Babys gegeben. Damals wie heute werden im November und Dezember die wenigsten Babys geboren.

Umfrage

Deutsche haben regelmäßig Kontakt zur Schwiegermutter

Viele Deutsche haben regelmäßig Kontakt zur Mutter des Partners. Die meisten hören oder sehen sie ein- bis zweimal im Monat (35,3 Prozent) beziehungsweise ein- bis dreimal in der Woche (30,1 Prozent). Das hat eine Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der "Apotheken Umschau" ergeben. Jeder siebte (14 Prozent) spreche seine Schwiegermutter sogar fast täglich - am Telefon oder persönlich. Besonders intensiven Kontakt mit der Mutter des Partners hätten Teenager, weil Freund oder Freundin häufig noch bei den Eltern wohne. Einen weniger guten Draht hätten die 20- bis 30- Jährigen. Enger werde das Verhältnis wieder bei den über 30-Jährigen.

Senioren

Einsame ältere Menschen nutzen Hausnotruf zur Kommunikation

Ursprünglich war das Hausnotruf-System nur für Unfälle oder plötzliche Erkrankungen gedacht. Doch in den kommenden Tagen werden wieder viele ältere und kranke Menschen ihr System auch ohne echten Notfall betätigen. Rund 60 Prozent mehr "soziale Notrufe" als an einem normalen Wochenende erwartet zum Beispiel die Malteser Hausnotrufzentrale in Köln an den Weihnachtsfeiertagen. Bei den Notruf-Teilnehmern sei es sehr häufig der Fall, dass Einsamkeit und dadurch erhöhter Gesprächsbedarf bestehe, weil Angehörige nicht kommen und die Senioren Weihnachten allein verbringen müssen. Die Mitarbeiter sind auch auf solche Wünsche nach ein paar Minuten Kommunikation vorbereitet. Das sei auch wichtig, und die Mitarbeiter des Notrufs seien entsprechend geschult.

Kindergesundheit

Neuer Fieberanstieg weist auf bakterielle Superinfektion hin

Kinder mit einer Influenza sind besonders empfänglich für zusätzliche Bakterieninfektionen. "Wenn am dritten bis siebten Tag der Grippeerkrankung das Fieber wieder ansteigt, besteht der Verdacht auf eine solche zusätzliche bakterielle Infektion", warnt Ursel Lindlbauer- Eisenach vom Berufsverband der Kinderund Jugendärzte in Köln. Diese sogenannte Superinfektion sollte rasch mit Antibiotika behandelt werden. "Eine bakterielle Superinfektion kann sich in kurzer Zeit zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln." Die Bakterien greifen meist die schon geschwächten Atemwege an oder breiten sich im ganzen Körper aus.