FamilienNews

Sicherheit: Fahrradhelm auf dem Spielplatz unbedingt ausziehen

Sicherheit

Fahrradhelm auf dem Spielplatz unbedingt ausziehen

Beim Toben auf dem Spielplatz sollten Kinder immer ihren Fahrradhelm ausziehen. Beim Klettern auf einer Kletterspinne kann er sonst lebensgefährlich werden: Fällt das Kind herunter, bleibt der Helm leicht in den Maschen hängen. Das Kind kann sich strangulieren oder das Genick brechen, warnt die Landesunfallkasse Niedersachsen. Lange Schals, Ketten oder Schlüsselbänder sollten Kinder vor dem Spielen auch ausziehen. Dasselbe gilt für Anoraks mit Kordeln: Bei ihnen besteht die Gefahr, sich festzuhaken. Obwohl mittlerweile viele Hersteller von Kinderkleidung bis Größe 146 auf Kordeln verzichten, finden Eltern zum Beispiel in Secondhand-Läden immer noch ältere Modelle mit Schnüren.

Umfrage

Mehr als die Hälfte der Frauen leiden unter Streitereien

Frauen reagieren anders auf Streitigkeiten als Männer, das hat jetzt eine repräsentative Umfrage der GFK-Marktforschung Nürnberg im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" ergeben. Mehr als jede Zweite (52,8 %) sagt von sich selbst, sie belasteten Streitigkeiten so sehr, dass sie sich danach häufig auch körperlich oder seelisch schlecht fühlten. Männer geben sich der Studie zufolge als die deutlich "cooleren" Streithähne. Von ihnen sagen nicht einmal ein Drittel (31,7 %), dass sie Auseinandersetzungen übermäßig belasteten. Frauen meinen auch, sie seien während eines Streits häufig nicht schlagfertig genug und könnten ihre Argumente nicht richtig anbringen (39,1 %). Bei den Männern sind dies deutlich weniger (28,9 %).

Erziehung

Verständnis für aufgeregte Kinder zeigen

Kinder sind manchmal aufgeregt und zeigen das sehr deutlich. Sie erstarren, fangen an zu schwitzen, stottern, bekommen Durchfall oder Schlafprobleme. Eltern sollten an den Problemen der Kinder Anteil nehmen, rät Diplompsychologe Ulrich Gerth, Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Wichtig sei dabei, sein Verständnis zu signalisieren. Eltern sollten mit ihren Kindern aber auch darüber sprechen, in welchen Situationen die Aufregung kommt, ob sie bestimmte Ursachen hat und was man dagegen tun kann. Das gelingt in einer entspannten Atmosphäre am besten - auch um zu verhindern, dass die Eltern zusätzlichen Stress machen.

Statistik

Jede vierte Mutter an Sonntagen erwerbstätig

Die Zahl der Eltern, die auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten, hat deutlich zugenommen. Bundesweit 26 Prozent der erwerbstätigen Mütter mit minderjährigen Kindern arbeiteten im Jahr 2009 zumindest gelegentlich an Sonn- und Feiertagen, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Vor 15 Jahren waren es 20 Prozent. Laut Statistik suchten von diesen Müttern 42 Prozent ihren Arbeitsplatz an diesen Tagen regelmäßig und 12 Prozent ständig auf. Die übrigen 46 Prozent gingen gelegentlich an Sonn- und Feiertagen einer Erwerbstätigkeit nach. Von den erwerbstätigen Vätern mit minderjährigen Kindern arbeiteten 32 Prozent an Sonn- und Feiertagen.