FamilienNews

Recht: Gefälligkeit in der Familie ist nicht unfallversichert

Recht

Gefälligkeit in der Familie ist nicht unfallversichert

Wer innerhalb der Familie aus Gefälligkeit eine Arbeit übernimmt, hat keinen gesetzlichen Unfallschutz. Das hat das Landessozialgericht Darmstadt entschieden. Im konkreten Fall hatte ein Student geklagt. Er hatte im Juli 2004 seinen Eltern bei Umbauarbeiten am Haus geholfen, sich dabei aber mit einem Hammer an einem Fingergelenk verletzt. Der Student wollte einen Unfallschutz erreichen, um möglicherweise später bei Komplikationen und einer Minderung der Erwerbsfähigkeit Anspruch auf eine Rente zu haben. Zwar könnten auch unentgeltliche Tätigkeiten unter Verwandten arbeitnehmerähnlich sein, argumentierten die Richter. Dies treffe aber nicht zwischen Eltern und Kindern zu. Hier sei eine solche Hilfe "geradezu selbstverständlich" und "keine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit".

Gesundheit

Sonnenbrille für Kinder beim Optiker kaufen

Die meisten Kinder lieben Sonnenbrillen: Damit sehen sie schließlich richtig cool aus. Doch sind sie kein überflüssiges Accessoire, sondern wichtiger Gesundheitsschutz, betont das Kuratorium Gutes Sehen in Berlin. Sonnenbrillen bewahrten auch empfindliche Kinderaugen vor UV-Strahlen. Sie sollten auf jeden Fall bei einem Optiker gekauft werden, rät das Kuratorium. Dieser passt Brillenbügel und Nasensteg individuell an und berücksichtigt den flachen Nasenrücken des Kindes. Entscheidend ist das CE-Zeichen: Es gibt an, dass die Brille den EU-Schutznormen entspricht. Die Farbe der Gläser oder die Intensität der Färbung spielten hingegen keine Rolle. Flexible, aber robuste Kunststoffe helfen, dass die Brille beim Spielen und Toben nicht so leicht zerkratzt oder bricht.