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Sicherheit: Bei Waveboards aus Gewichtsangabe achten

Sicherheit

Bei Waveboards aus Gewichtsangabe achten

Beim Kauf von Waveboards sollten Eltern auf die maximal zulässige Belastung achten. 100 Kilogramm sind für Kinder und Jugendliche ausreichend, erläutert der TÜV Rheinland in Köln. Um die Boards, die aus zwei miteinander verbundenen Teilen bestehen, richtig fahren zu können, üben Anfänger außerdem am besten an der Hand von Freunden oder Eltern. Helm und Schoner für Ellenbogen und Knie gehören ebenfalls dazu. Die gute Qualität eines Boards ist den Experten zufolge unter anderem an einer ausführlichen Bedienungsanleitung erkennbar. Sie sollte die Adresse des Herstellers sowie eine Anleitung zum sicheren Fahren - vor allem zum Schwung holen und Bremsen - enthalten. Zudem sollte sie den Wechsel der Rollen, die Wartung und die Pflege des Waveboards erläutern, empfiehlt der TÜV.

Recht

Mieter kommt für Schäden von randalierenden Angehörigen auf

Wenn Angehörige im Treppenhaus randalieren, müssen Mieter für die entstandenen Schäden geradestehen. Das hat das Amtsgericht München entschieden (Az.: 461 C 32968/09), berichtet die Zeitschrift "Wohnungswirtschaft & Mietrecht" (Heft 4/2011). Denn im Rahmen des Mietvertrages haftet der Mieter auch für seine Angehörigen. Im verhandelten Fall hatte der Sohn einer Mieterin die Türen von Nachbarwohnungen beschädigt. Der Vermieter wollte daraufhin rund 550 Euro Schadenersatz von der Frau haben. Dagegen klagte die Mieterin - allerdings ohne Erfolg. Denn die Mieterin sei vertraglich verpflichtet, das Eigentum des Vermieters pfleglich zu behandeln und nicht zu beschädigen, befanden die Richter. Diese Pflicht erstrecke sich auch auf die Angehörigen. Und auch die Eingangstüren der Nachbarwohnungen gehörten zum Vermieter-Eigentum.