FamilienNews

Partnerschaft: Pärchentreffen stärken die eigene Beziehung

Partnerschaft

Pärchentreffen stärken die eigene Beziehung

Pärchenabende können sich positiv auf die eigene Beziehung auswirken. Das haben Forscher der Wayne State University in Detroit in den USA herausgefunden. In einer Studie zeigten sie, dass Menschen sich ihrem Partner näher fühlen, wenn sie Zeit mit anderen Paaren verbringen. Für den Versuch wurden 60 Paare im Alter von 19 bis 26 Jahren in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Teilnehmer der ersten Gruppe stellten einander sehr persönliche Fragen ("Für was bist Du in deinem Leben besonders dankbar?"). Der andere Teil betrieb untereinander nur Small-Talk. Nach einem Monat wurden die Teilnehmer erneut befragt, unter anderem auch danach, wie sie sich gegenüber ihrem eigenen Partner fühlen. Diejenigen, die sich intensiv mit den anderen Paaren auseinandergesetzt hatten, waren zufriedener mit ihrer Beziehung und fühlten sich dem Partner näher als die Small-Talk-Gruppe.

Statistik

OECD: Trotz Familienförderung zu wenig Geburten

Elterngeld, Krippenausbau und hohe Steuererleichterungen für Familien haben in Deutschland immer noch nicht zu einem deutlichen Geburtenanstieg geführt. Dies geht aus dem OECD-Familienbericht hervor, der die Situation von Familien in den 33 wichtigsten Industrienationen der Welt untersucht. Mit einer Geburtenrate von 1,36 Kindern pro Frau liegt die Bundesrepublik unter dem OECD-Schnitt von 1,74. Dabei gibt Deutschland nicht wenig Geld für Familienförderung aus. Mit 2,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP/2007)) belegt die Bundesrepublik den 12. Platz im Staatenvergleich. Am meisten investieren Frankreich, Dänemark und Großbritannien in ihre Familien - mit einem BIP-Anteil von jeweils über 3,5 Prozent. Anders als andere Staaten setzt Deutschland bei der Familienförderung auf Steuererleichterungen für Eltern. Andere Länder investieren in Strukturen wie Kinderbetreuung und Ganztagsschulen.

Gesundheit

Giftige Gefahr: Nester des Eichenprozessionsspinners

Spaziergänger sollten die gespinstartigen, bis zu einem Meter großen Nester des Eichenprozessionsspinners weiträumig meiden. Die Haare der darin lebenden Schmetterlingsraupen enthalten ein starkes Eiweißgift, das bei jedem Menschen pseudo-allergische Hautreaktionen hervorruft, warnt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Daher dürften die Nester auch keinesfalls aus Neugier mit einem Stock angepikst werden. Zu finden sind sie häufig an Eichen und Buchen in Parks und an Waldrändern. Die Härchen der Raupen brechen sehr leicht ab und verteilen sich in der Luft. Hautkontakt führe sofort zu einem beinah unerträglichen Juckreiz, gefolgt von hellroten, insektenstichartigen Quaddeln und Pusteln. Auftreten könne auch allgemeines Unwohlsein, Augen- und Rachenentzündungen, schmerzhafter Husten und Asthma. Behandelt werden die Beschwerden mit Kortisoncremes oder -injektionen.