FamilienNews

Erziehung: Ostergeschenke zwischen Geschwistern gerecht aufteilen

Erziehung

Ostergeschenke zwischen Geschwistern gerecht aufteilen

Bei der Suche nach den Ostereiern haben ältere Geschwister oft die Nase vorn. Damit die Jüngeren sich nicht benachteiligt fühlen, stellen Eltern am besten vorab ein paar Regeln auf: "Am besten ist es, alle gefundenen Sachen werden gesammelt und im Anschluss aufgeteilt", sagt Erziehungsberater Andreas Hundsalz aus Mannheim. Der Automatismus "Das Gefundene gehört mir" beschwöre zu leicht Konflikte herauf. Generell sollten sich Eltern klar machen, dass es keine hundertprozentige Gerechtigkeit zwischen mehreren Kindern geben kann. "Auch die Nesthäkchen müssen einsehen: Der andere kann manches besser", sagt Hundsalz.

Studie

Mit steigendem Alter nimmt das Interesse an der Kirche zu

Senioren zieht es besonders häufig in die Kirche. Während ein 18-Jähriger etwa siebenmal pro Jahr zum Gottesdienst geht, sind es bei den 70-Jährigen im Schnitt elfmal. Das hat ein Soziologe der Uni Chemnitz herausgefunden. Der Kirchgang sei für viele Senioren eine Freizeitbeschäftigung, für die sie erst im Alter Zeit fänden, so der Forscher Daniel Lois. Nach einprägsamen Erlebnissen wird ebenfalls öfter der Gottesdienst besucht: Dazu gehören zum Beispiel eine Heirat, eine Scheidung oder die Einschulung der Kinder. Auch nach dem Tod ihres Partners gehen Menschen häufiger in die Kirche. "Die Verbindung zu Gott kompensiert für viele Menschen die verloren gegangene Beziehung zum Partner", vermutet Lois.

Partnerschaft

In neuer Beziehung Regeln im Umgang mit dem Ex festlegen

Mal geht er mit seiner Ex ins Kino, mal führt sie ein Dauergespräch mit ihrem Verflossenen: Der Kontakt zum Expartner sorgt bei vielen Paaren für Zündstoff. "Wir haben heutzutage vermehrt Kontakte zum Ex. Wir trennen uns leichter, sind aber auch bereit, uns mit den früheren Partnern anzufreunden", erklärt Psychotherapeut Wolfgang Krüger aus Berlin. Allerdings sollten ein paar Regeln eingehalten werden: "Es muss Offenheit herrschen, das heißt, der Partner sollte vorher von Treffen erfahren." Als Zweites sollte der neue Partner das Gefühl haben, dass die Beziehung zwischen seinem Partner und dem oder der Ex abgeschlossen ist. Eine klare Grenze ist laut Krüger auch überschritten, wenn Zärtlichkeiten ausgetauscht werden.

Aufklärung

Starkes Selbstvertrauen schützt vor sexueller Belästigung

Vor allem schüchterne Kinder werden Opfer sexuellen Missbrauchs. Deshalb sollten Erwachsene das Selbstvertrauen ihres Kindes stärken, um es zu schützen. "Eltern sollten das Gefühl vermitteln, dass sie ihr Kind ernst nehmen, ihm zuhören und es unterstützen", rät die Psychologin Ingrid Wedlich aus Bremen. Wichtig ist auch, Kinder altersgemäß über Sex aufzuklären, damit sie falsches Verhalten überhaupt als solches erkennen können. Außerdem sollten Eltern ihren Kindern klarmachen, dass sie niemals Geschenke von Fremden annehmen dürfen und jederzeit andere Erwachsene um Hilfe bitten können.