FamilienNews

Urteil: Förderunterricht kann nicht abgelehnt werden

Urteil

Förderunterricht kann nicht abgelehnt werden

Eltern können die notwendige sonderpädagogische Förderung ihres Kindes nicht aus Angst vor einer Stigmatisierung ablehnen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden (AZ: VG 3 K 251.10). In dem vorliegenden Fall hatte die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung für einen achtjährigen Schüler entschieden, dass er sonderpädagogisch gefördert werden muss. Die Klage der Eltern wies das Gericht ab. Der Staat sei verpflichtet, Schülern mit Problemen eine sachgerechte schulische Ausbildung zu ermöglichen. Weder die Schule noch die Eltern könnten eine als notwendig eingestufte Förderung infrage stellen. Die Eltern hätten die Wahl, ob sie ihr Kind an einer allgemeinen Schule oder einer Sonderschule unterrichten lassen möchten. Ihre Befürchtung, das Kind werde dadurch als "Sonderschüler" abgestempelt, rechtfertige es aber nicht, dem Schüler die Förderung vorzuenthalten.

Sicherheit

Familienhund für Kinder ab drei Jahren geeignet

Mit dem Kauf eines Familienhundes sollten Eltern warten, bis ihr Kind mindestens drei Jahre ist. Vorher falle es den Kleinen schwer, den Hund nicht als beweglichen Teddy, sondern als Lebewesen zu begreifen. Selbst gut erzogene Vierbeiner könnten das übel nehmen, warnt der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH). Ältere Kinder verstehen besser, dass ein Hund seine Ruhe braucht. Wenn möglich, sollten Erwachsene dem Hund beibringen, sich zum Schlafen in eine Box oder einen Korb zurückzuziehen. "Dann erkennt das Kind: Wenn er da drin ist, darf ich ihn nicht anfassen", erklärt Udo Kopernik vom VDH.