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Kinderbetreuung: Studie: Wenn das Baby nachts weint, steht meist die Mutter auf

Kinderbetreuung

Studie: Wenn das Baby nachts weint, steht meist die Mutter auf

Mitten in der Nacht schreit das Baby, die Mutter steht auf, der Vater schläft weiter. Typisch? Sogar sehr, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". US-Forscher haben 20 000 berufstätige Eltern beobachtet. Wie erwartet übernahmen bei fast allen Paaren, bei denen nur der Mann arbeitete, die Frauen den Nachtdienst. Waren die Frauen zurück im Beruf, berichteten aber auch noch 32 Prozent, dass sie fürs Baby aufstehen, aber nur elf Prozent der Väter. Dabei fällt Frauen das Wieder-Einschlafen schwerer. Sie liegen durchschnittlich 45 Minuten wach, Männer nur 30 Minuten.

Medizin

Leichte Tics lassen sich durch Entspannung eindämmen

Tics - spontane, nicht kontrollierbare Bewegungen und Laute - treten oft in stressigen Momenten auf. Entspannungsverfahren sind daher Teil der Therapie, wie aus den jetzt veröffentlichen Leitlinien zur Behandlung von Tic-Störungen hervorgeht. Rund zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen sind davon in der leichten Form betroffen. Die Störung verschwinde oft von selbst, erläutert Prof. Veit Rößner vom Universitätsklinikum Dresden. Wer sehr unter Tics leidet oder etwa in der Schule schlechter wird, könne auch mit Medikamenten oder Verhaltenstherapien behandelt werden.