Medizin

Entspannung bei leichten Tics

Tics - also spontane, nicht kontrollierbare Bewegungen und Laute - treten oft in stressigen Momenten auf. Entspannungsverfahren sind daher sinnvoller Teil der Therapie, wie aus den jetzt veröffentlichen Leitlinien zur Behandlung von sogenannten Tic-Störungen hervorgeht.

Rund zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter bis 18 Jahre sind davon in der leichten Form betroffen. Die Störung verschwinde oft innerhalb eines Jahres von selbst, erläutert Prof. Veit Rößner vom Universitätsklinikum Dresden. Wer sehr unter Tics leidet, in der Schule schlechter wird oder auf sein soziales Umfeld negativ reagiert, könne auch mit Medikamenten oder Verhaltenstherapien behandelt werden.