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Sicherheit: Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten

Sicherheit

Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten

Eltern kleiner Kinder sollten auf bestimmte Pflanzen im Garten verzichten. Dazu zählen Engelstrompeten, Goldregen sowie blauer und gelber Eisenhut. Sie können zu Vergiftungen führen, wenn Kinder sie in den Mund nehmen. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus (DSH) in Hamburg hin. Unbedenklich seien dagegen Blumen wie Kornblume, Cosmea, Tränendes Herz oder Kapuzinerkresse. Haben Eltern den Verdacht, dass ihr Kind giftige Pflanzenteile im Mund hatte, sollten sie ihm Wasser ohne Kohlensäure zu trinken geben. Dadurch könnten eventuell verschluckte Giftstoffe verdünnt werden. Übergibt sich das Kind oder wirkt es benommen, muss der Notarzt alarmiert werden.

Recht

Kinderbetreuungskosten klug geltend machen

Nicht verheiratete Eltern sollten es sich gut überlegen, von welchem Konto die Kinderbetreuungskosten gezahlt werden. Am besten sei es, wenn derjenige die Zahlungen leistet, der das höhere Einkommen hat, rät der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) in Berlin. Dann könnten die Ausgaben besser als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs in München. Ihr zufolge kann nur der Elternteil die Kinderbetreuungskosten für die Kita oder den Hort als Werbungskosten abziehen, der den Vertrag abgeschlossen und die Zahlung getragen hat (Az.:III R 79/09). Eine Übertragung auf den anderen Elternteil ist nicht möglich. Im verhandelten Fall hatte die Mutter die Betreuungskosten für das gemeinsame Kind gezahlt. Die Einkünfte der Frau waren aber so gering, dass sich ein Abzug der Kosten steuerlich nicht auswirkte.