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Gesundheit: Schlafstörungen bei Kindern bleiben oft unerkannt

Gesundheit

Schlafstörungen bei Kindern bleiben oft unerkannt

Jeder fünfte Grundschüler der Klassen eins bis vier leidet einer Studie zufolge unter Schlafproblemen. In den meisten Fällen werden jedoch nur die daraus folgenden Symptome behandelt, nicht aber das Problem selbst, so der Kölner Schlafmediziner Alfred Wiater. Er appellierte, gerade bei jüngeren Kindern auf Schlafgewohnheiten zu achten. Schlafstörungen könnten viele Ursachen haben, sagte Frank Kirchhoff, Leiter des Kinderschlaflabors am Rostocker Südstadtklinikum. In manchen Fällen seien sie genetisch bedingt, manchmal seien sie auf Schnarchen, nächtliche Krampfanfälle oder Übergewicht zurückzuführen.

Senioren

Bewegung aus Angst vor Stürzen nicht einschränken

Wer aufhört, körperlich aktiv zu sein, hat ein größeres Sturzrisiko. Darauf weist das Institut für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln hin. Ein einfaches Hilfsmittel sei, die Wohnung auf Stolperfallen zu überprüfen. Auch gesundheitliche Probleme wie Sehschwächen, Schwindel oder zu hoher oder zu niedriger Blutdruck können den Gleichgewichtssinn stören. Zur Vorbeugung sollten Gesunde ein Training absolvieren, das die Muskulatur stärkt und die Ausdauer erhöht. Bei gesundheitlich Beeinträchtigten könne ein solches Training kontraproduktiv sein. Sie sollten Übungen absolvieren, die von Physiotherapeuten, Altenpflegekräften und geriatrisch tätigen Ärzten begleitet werden.

Umfrage

Große Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Männer sind anders, Frauen auch: Davon sind beide Geschlechter überzeugt. Dass sie einfach sehr verschieden seien, gaben bei einer repräsentativen Umfrage 85 Prozent der Frauen und 84 Prozent der Männer an. Deutlich wird dies auch, wenn die Befragten gebeten werden, typisch männliche und weibliche Werte zu benennen: Macht, Unabhängigkeit und Ambition werden der männlichen Welt zugeordnet, während Toleranz, Familie und Großzügigkeit als weibliche Werte eingeschätzt werden. Die Daten wurden vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Hamburg im Auftrag von gofeminin.de erhoben. Die Ergebnisse sind Teil einer Studie unter 8064 Befragten unter anderem in Deutschland (1004 Personen), der Schweiz, England und Kanada.