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Urteil: Krankenkasse muss Reittherapie für Schüler nicht bezahlen

Urteil

Krankenkasse muss Reittherapie für Schüler nicht bezahlen

Wenn ein behindertes Schulkind eine Reittherapie absolviert, muss die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden (Az.: 2 K 902/10.TR). Werde das heilpädagogische Reiten aus medizinischen Gründen angewandt, trage die Krankenversicherung - unabhängig vom Alter des Kindes - die Kosten ohnehin nicht, weil es nicht in den Heilmittelrichtlinien enthalten sei, heißt es darin. Als heilpädagogische Maßnahme, die die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen soll, werde es nur für Vorschulkinder bezahlt. Bei eingeschulten Kindern gehe man davon aus, dass sie in einer Förderschule ausreichend heilpädagogisch betreut würden. Im vorliegenden Fall hatten die Eltern eines Jungen mit Autismus aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm geklagt.

Senioren

Indirektes Licht blendet Ältere weniger

Im Alter sehen viele Menschen schlechter - und benötigen in verwinkelten Zimmern, im Flur und für die Treppe eine bessere Beleuchtung. Die Räume sollten aus einer Kombination von Decken-, Wand-, Steh- und Tischleuchten erhellt werden, rät das Branchenportal Licht.de in Frankfurt. Damit es nicht zu grell wird, raten die Experten zu indirektem Licht. Dieses reflektiere von Decken und Wänden in den Raum und entlaste die Augen von älteren Menschen, die schneller geblendet würden als jüngere. Den Angaben zufolge braucht ein normalsichtiger 60-Jähriger für den gleichen Helligkeitseindruck wie ein 20-Jähriger mindestens doppelt so viel Licht.

( dpa )