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Gesundheit: Bundesinstitut warnt vor Hartzucker-Bällen

Gesundheit

Bundesinstitut warnt vor Hartzucker-Bällen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor einer Erstickungsgefahr für Kinder durch Hartzucker-Bälle gewarnt. Um an den weichen Kaugummikern zu kommen, müssen die fast tennisballgroßen Zuckerkugeln durch Lecken und Lutschen verkleinert werden, teilte die Behörde in Berlin mit. Dadurch werde eine "kritische Größe" erreicht, bei der die Zuckerkugel genau in den Rachenraum des Kindes passt. Rutscht sie, beispielsweise beim Spielen, in den hinteren Rachenraum, werden eventuell die Atemwege blockiert. Aus den USA seien entsprechende Fälle bei Schulkindern bekannt, deren Leben nur durch zufällig anwesende Personen gerettet werden konnte, so das Institut. In Deutschland sind dem BfR bislang keine Unfälle mit Hartzuckerkugeln bekannt.

Umfrage

Eltern entdecken ganz neue Freizeitbeschäftigungen

Restaurantbesuche, Fernreisen, Wellnesswochenenden - das sind einige der Freizeitbeschäftigungen, für die Eltern kaum noch Zeit finden. Vor allem "reifere" Mütter und Väter nehmen das jedoch laut einer Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" gelassen und sehen all die kinderfreundlichen Aktivitäten wie Spielplatzbesuche, Freizeitparkausflüge und Puppentheaternachmittage positiv. Genau zwei Drittel der Befragten mit Kindern bis 15 Jahre im Haushalt betonen, seit sie Kinder hätten, hätten sie "ganz neue Freizeitbeschäftigungen entdeckt".

Erziehung

Kontrollierte Internet-Zugänge für Minderjährige

Auf einer neuen Web-Seite können Eltern einen kontrollierten Internet-Zugang für ihre Kinder einrichten. Auf www.surfen-ohne-risiko.net lässt sich mit wenigen Mausklicks eine individuelle Startseite zusammenstellen, teilt das Bundesfamilienministerium mit, das die Seite betreibt. Eltern wählen dabei aus verschiedenen Designs und Anwendungen. Neben Kindernachrichten und einem Mailzugang gibt es kinderfreundliche Suchmaschinen, Chats und Spiele. Die fertig zusammengestellte Startseite lässt sich abspeichern und bekommt eine eigene Internetadresse. Eltern können auch einstellen, dass die Seite von Kindern nicht mehr verändert werden kann. Zudem gibt das Ministerium auf der Seite Informationen zum sicheren Surfen für Kinder und Eltern.

Projekt

Helfer betreuen Kinder inhaftierter Mütter und Väter

Der baden-württembergische Verein Projekt Chance hat eine bundesweit einzigartige Initiative zur Betreuung von Kindern inhaftierter Mütter und Väter gestartet. Das "Eltern-Kind-Projekt Chance" soll den Kindern in kritischen Lebenssituationen helfen, sagte der Initiator, der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP). Ziel sei es, den Inhaftierungsschock der Kinder zu mildern, eine lange Trennung zu überbrücken und die Rückkehr des Vaters oder der Mutter in die Familie nach der Entlassung zu erleichtern. Die Helfer, die den Kindern beistehen, werden eigens geschult. Die Begleitung der Kinder soll im Juli beginnen.