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Urteil: Kontaktverbot zu Ex-Frau muss befristet werden

Urteil

Kontaktverbot zu Ex-Frau muss befristet werden

Wird einem Ex-Ehemann per einstweilige Anordnung der Kontakt zu seiner ehemaligen Frau verboten, so muss diese Auflage zeitlich befristet werden. Das geht aus einem Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken hervor. Nach Auffassung des Gerichts kommt eine zeitlich unbeschränkte Anordnung allenfalls in Fällen schwerer Gewalttaten infrage (Az.: 6 UF 102/10). Das Amtsgericht Saarbrücken hatte einem Ex-Mann untersagt, zu seiner früheren Frau Kontakt aufzunehmen. Die auf das sogenannte Gewaltschutzgesetz gestützte Verfügung hatte es zeitlich nicht befristet. Auf die Beschwerde des Ex-Ehemannes hin änderte das OLG die einstweilige Anordnung ab und befristete das Verbot auf neun Monate. Die Richter machten allerdings klar, dass die Frau selbstverständlich sofort den Erlass einer erneuten einstweiligen Anordnung beantragen könne, wenn der Ex-Ehemann sie erneut belästigen sollte.

Partnerschaft

Männerblicke zu anderen Frauen mit Gelassenheit nehmen

Schweift der Männerblick gelegentlich zu anderen Frauen, muss sich die Freundin zunächst keine Sorgen machen. Lieber sollte sie lernen, damit umzugehen. "Ein humorvoller Hinweis wie ,Schatz, mich musst du anschauen', ist aber erlaubt", sagt Wolfgang Krüger, Psychotherapeut aus Berlin. Von ständigem Genörgel und "Rumgezicke" rate er ab. Erst wenn die Partnerin das Gefühl hat, dass der Partner permanent auf andere Frauen schaut, müsse sie sich fragen: Sucht er Bestätigung für sein Ego oder ist auf der Suche nach einer Neuen? Im zweiten Fall sollte die Frau auf der Hut sein, sonst sei der Partner irgendwann weg.

( dpa )