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Gesundheit: Schwangere sollten lieber nicht zu heiß baden

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Gesundheit

Schwangere sollten lieber nicht zu heiß baden

Ein warmes Bad kann sehr entspannend sein. Doch sollte die Wassertemperatur für Schwangere am besten nur 35 oder 36 Grad betragen. Denn zu heiße Bäder führen zu einer starken Durchblutung und steigern den Puls während der Blutdruck gleichzeitig abfällt. Dies wirke sich negativ auf das Kind aus, erläutert die Zeitschrift "Junge Familie" (Ausgabe 02/2011). Nach der Geburt sollten Frauen erst dann wieder baden, wenn der Wochenfluss nach etwa vier bis sechs Wochen abgeklungen ist. Ansonsten können Keime zur Brust gelangen und sie entzünden.

Sicherheit

Schulungen erleichtern Senioren den Verzicht aufs Auto

Viele Senioren fühlen sich mit steigendem Alter unsicher hinter dem Lenkrad, wollen aber trotzdem mobil bleiben. Spezielle Kurse erleichtern ihnen den Übergang vom Auto zu Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Angeboten werden die Schulungen von privaten Fahrradschulen, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und lokalen Nahverkehrsunternehmen. Den Angaben nach sind Vorfahrtsfehler mit anschließendem Blechschaden bei Autofahrern über 65 doppelt so häufig wie bei jüngeren Verkehrsteilnehmern. Der Umstieg auf Zweirad oder Bus und Bahn habe neben einem Sicherheitsplus auch andere Vorteile: Dank spezieller Tickets fahren Senioren mit Bus und Bahn billiger. Und: Regelmäßiges Fahrradfahren verbessert außerdem Gesundheit und geistige Fitness, so der Verkehrsclub Deutschland.

Studie

Regelmäßige Bewegung kann Krebs vorbeugen

Schon 30 Minuten körperliche Aktivität reichen für Erwachsene aus, um das Risiko einer Krebserkrankung zu senken. Kinder und Jugendliche sollten sich 60 Minuten bewegen, rät die Deutsche Krebsgesellschaft in Berlin. Sie beruft sich auf Daten der Weltkrebsorganisation UICC. Die UICC schätzt, dass etwa 30 bis 40 Prozent aller Krebserkrankungen vermieden werden könnten. Für Deutschland bedeutet das, dass sich von den jährlich rund 450 000 neuen Krebserkrankungen 180 000 verhindern ließen. Würden die Deutschen mehr Krebs-Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen, könnte es der Krebsgesellschaft zufolge 70 000 weniger Krebstote geben.

Qualität

Beim Spielzeugkauf ist weniger oft mehr

Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) hat Eltern aufgefordert, beim Spielzeugkauf mehr auf Qualität zu achten. Die Verbraucher sollten beim Kauf auf das deutsche "GS-Siegel" achten und Kindern lieber ausgewähltes Spielzeug schenken, sagte sie bei der Nürnberger Spielwarenmesse. "Weniger ist mehr", sagte die CSU-Politikerin. Haderthauer präsentierte Ergebnisse von Kontrollen des Gewerbeaufsichtsamtes. Bei den Prüfungen seien 312 von 2000 Spielzeugen beanstandet worden. Die meisten beanstandeten Hersteller hätten ihre Produkte nicht ausreichend gekennzeichnet.