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Urteil: Vorschulkind-Mutter muss nach Scheidung nicht voll arbeiten

Urteil

Vorschulkind-Mutter muss nach Scheidung nicht voll arbeiten

Nach einer Scheidung muss die alleinerziehende Mutter eines Kindes im Vorschul- oder Grundschulalter nicht in Vollzeit arbeiten. Das geht aus einem Urteil des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken hervor. Dies gilt selbst dann, wenn das Kind ganztätig in einem Kinderhort oder einer Kindertagesstätte betreut wird (Az.: 2 UF 32/10). Mehr als eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden könne der Frau nicht zugemutet werden, entschieden die Richter. Denn die Betreuung eines Kindes im Vorschul- oder Grundschulalter erfordere auch außerhalb der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen hohen Einsatz. Das Gericht hob mit seinem Urteil eine Amtsgerichtsentscheidung auf. Die Mutter hatte dort vergeblich darauf geklagt, dass ihr geschiedener Ehemann mehr Unterhalt zahlen muss.

Studie

Lästern trübt anschließend die eigene Stimmung

Wer über andere herzieht, fühlt sich danach oft schlechter. Das ergab eine Studie der Staffordshire University in England, auf die die Zeitschrift "Psychologie Heute" (März 2011) hinweist. Bei den Studienteilnehmern, die sich bösartig über eine gedachte Person äußerten, stiegen die negativen Gefühle deutlich um 34 Prozent an. Das allgemeine Wohlergehen ließ um 16 Prozent nach. Bei denen, die positiv über andere tratschten, stieg das Wohlbefinden im Durchschnitt um 3 Prozent an, negative Gefühle ließen hingegen um 6 Prozent nach.

Senioren

Migranten im Rentenalter sind öfter krank als Einheimische

Den Gastarbeitern von einst, die heute als Rentner in Deutschland leben, geht es gesundheitlich im Allgemeinen schlechter als deutschen Senioren. Das sagte Dr. Elke Olbermann von der Technischen Universität Dortmund der Zeitschrift "Senioren Ratgeber". Nach wie vor sei die Sprachbarriere dafür mitverantwortlich, die dazu führe, medizinische Angebote nicht wahrzunehmen, so Obermann. "Bezeichnend ist, dass ältere Migranten zwar oft zum Hausarzt gehen, aber nur selten zum Facharzt", sagt die Forscherin. Sie plädiert dafür, Vorsorgeangebote näher an die Lebenswelt der Menschen heranzubringen. Als Beispiele nennt sie Yoga- oder Schwimmkurse in einem türkischen Seniorentreff.

Kinder

Jacken und Mäntel vor der Autofahrt ausziehen

Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern sollten in der kalten Jahreszeit dicke Jacken und Kleidungsstücke während der Autofahrt ausgezogen werden. Bleiben die Jacken an, können die Sicherheitsgurte keinen ausreichenden Schutz mehr bieten. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn hin. Die Gurte könnten über der Kleidung nicht stramm genug angezogen werden. Bei einem Aufprall könne es passieren, dass die Gurte über die Winterkleidung hinwegrutschen. Solange es im Auto noch kalt sei, kann das Kind mit einer Decke oder der Jacke über dem Gurt zugedeckt werden, so die Bundesarbeitsgemeinschaft.