FamilienNews

Datenschutz: Kinder im Internet

Kinder im Internet

Mit einer neuen Kampagne will die Initiative "Schau hin! Was deine Kinder machen" Eltern umfassender über den Schutz der persönlichen Daten ihrer Kinder im Internet informieren. Die Kampagne "Persönliche Daten von Kindern im Internet schützen" richtet sich vor allem an Eltern von Schulkindern zwischen acht und zwölf Jahren. (Initiative "Schau hin!": Luisenstraße 41, 10117 Berlin)

Lustiges Papapicknick

Heute von 11.30 bis 15 Uhr veranstaltet der Familieninfotreff e.V. mit Unterstützung des Väteraufbruch für Kinder Berlin e.V. und der Aktion Mensch wieder ein Papapicknick. Dazu sind Väter mit ihren Kindern herzlich eingeladen, gemeinsam zu frühstücken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die Kinder gibt es unter anderem spannende Aktionen wie Raufen nach Regeln, Stockbrot am Lagerfeuer sowie Büchsen- und Hufeisenwerfen. Das Picknick findet im Mauerpark circa 100 Meter von der Ecke Schwedter und Eberswalder Straße entfernt statt. Der Kinderring Berlin ist auch mit einem Spieleangebot präsent.

Kontakt: www.familieninfotreff.de

Immer mehr dicke Babys

In Berlin kommen immer mehr übergewichtige Babys zur Welt. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) ist deren Zahl innerhalb von vier Jahren um mehr als das Doppelte gestiegen: Brachten 2004 noch 16 von 1000 Neugeborenen zu viele Pfunde auf die Waage, waren es im Jahr 2008 bereits 41. Ein Neugeborenes gilt als zu schwer, wenn es mehr als 4500 Gramm wiegt. Eine Ursache sieht die TK in den Ess- und Bewegungsgewohnheiten der Mütter.

Keine übertriebene Autorität

Pädagogik-Professor Hans Thiersch warnt Eltern vor übertrieben autoritären Erziehungsmethoden. "Es reicht nicht, dass man einfach Gehorsam verlangt. Man muss mit den Kindern verhandeln und gemeinsam zu transparenten und verbindlichen Regeln kommen", sagte der emeritierte Tübinger Professor bei einer Tagung der Evangelischen Akademie in Bad Boll.

Ehevertrag für Hausfrauen

Der Präsident des Deutschen Familienrechtsforums, Volker Rabaa, rät allen Hausfrauen zum Abschluss eines Ehevertrags. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" verwies er zur Begründung auf das neue Unterhaltsrecht. Danach erhalten betreuende Elternteile seit Januar 2008 wesentlich kürzere Zeit Unterhalt vom Ex-Ehemann als früher. Vor der Reform konnte eine geschiedene Frau in der Regel bis zum achten Lebensjahr ihres Kindes zu Hause bleiben.