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Brandenburg

Polizei: Messerstecher weiter auf freiem Fuß ++ Bauern: Zahl der Hausschlachtungen geht zurück ++ Publikumsmagnet: Schon 200.000 Besucher im neuen Landtag ++ Landesfachbeirat: Aberkennung von Heilbad-Status empfohlen

Messerstecher weiter auf freiem Fuß

Nach einem Messerangriff auf zwei Männer in Ostbrandenburg ist der 29 Jahre alte Verdächtige weiter auf freiem Fuß. „Wir stecken noch in den Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Gesamtschau auf den Vorfall in Strausberg (Märkisch-Oderland), der sich in der Nacht zu Freitag ereignet hatte, sei noch nicht eindeutig geklärt. Der 29-Jährige war noch am Tatort festgenommen worden. Er machte laut Polizei geltend, aus Notwehr gehandelt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen war der Attacke ein Streit zwischen den Männern vorangegangen.

Zahl der Hausschlachtungen geht zurück

Immer weniger Brandenburger Landwirte schlachten Schweine, Rinder und Schafe zum Eigenverbrauch. Nach Angaben des Statistikamts wurden 2014 insgesamt 8610 Schweine geschlachtet, das sind 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bei den Rindern sackte die Zahl um 4,5 Prozent auf 1823 ab und bei den Schafen ist ein Rückgang von 12,5 Prozent auf 1088 Tiere zu verzeichnen. Bereits seit einigen Jahren geht die Anzahl der Hausschlachtungen in Brandenburg zurück.

Schon 200.000 Besucher im neuen Landtag

Das Interesse am neuen Potsdamer Stadtschloss ist ungebrochen: Mehr als 200.000 Brandenburger und Gäste haben seit der Eröffnung im Januar 2014 dem Landtagsgebäude in historischer Bauform eine Visite abgestattet. Allein von Januar bis April 2015 kamen 41.600 Besucher, teilte die Landtagsverwaltung am Montag in Potsdam mit. Das ist im Vergleich zum alten Landtagsgebäude auf dem Potsdamer Brauhausberg eine gewaltige Steigerung: In 20 Jahren waren hier insgesamt 160.000 Besucher registriert worden.

Aberkennung von Heilbad-Status empfohlen

Für den Kurort Bad Freienwalde wird der Verlust des Prädikats „Moorheilbad“ wahrscheinlicher. Der Landesfachbeirat für Kur- und Erholungsorte sprach sich für eine Aberkennung aus, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Eine endgültige Entscheidung trifft das Ministerium. Wann das sein wird, ist bislang unklar. Zunächst werde noch eine Stellungnahme der Stadt abgewartet, sagte ein Ministeriumssprecher. Kritisiert wird unter anderem eine Brücke, auf der eine Bundesstraße durch die Stadt führt.