Ausstellung

Elisabeth von Bayern: Letzte Bewohnerin von Sanssouci

An die letzte Bewohnerin von Schloss Potsdam-Sanssouci – Preußenkönigin Elisabeth von Bayern (1801-1873) – erinnert derzeit eine Schau.

Insgesamt 38 Sommer verbrachte sie in der idyllisch gelegenen Sommerresidenz Friedrichs des Großen (1712-1786). Der Monarch hatte das Schloss von 1745 bis 1747 im Stil des Rokoko erbauen lassen.

Zu sehen sind historische Fotos. Sie zeigten, wie die Ehefrau von Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) die Räume nach ihrem Geschmack umgestaltete, so die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Montag mit. Manche neue Möbelstücke ließen sich einpassen, andere nicht. So standen die Betten von Elisabeth und ihrem Gatten vor den dafür gedachten Nischen, weil die zu klein waren. Passend zur Rokoko-Ausstattung des Voltaire-Zimmers ließ die Königin Möbel anfertigen. Die Schau läuft im Vorfeld der Ausstellung „Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“ vom 22. August bis 22. November im Berliner Schloss Charlottenburg. Erinnert wird an die Verleihung der Kurfürstenwürde an die Hohenzollern vor 600 Jahren. Thema sind vor allem die Ehefrauen und Töchter der fürstlichen Herrscher. In Schloss Schönhausen in Berlin geht es um Königin Elisabeth Christine (1715-1797), Gattin Friedrichs des Großen.

Die Ausstellung in Sanssouci ist dienstags bis Sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt acht Euro.