Statistik

Schulden der Brandenburger Kommunen sinken

Die Gemeinden in Brandenburg haben ihren Schuldenstand leicht verringern können.

Zum Ende des vierten Quartals 2014 sanken die Verbindlichkeiten der Kommunen um 0,9 Prozent im Vergleich zum Ende des dritten Quartals. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Dienstag mit. Damit standen die Gemeinden mit insgesamt 2,1 Milliarden Euro in der Kreide. Die Angaben beruhen laut Destatis auf vorläufigen Ergebnissen. Die Schulden des Landes Brandenburg wuchsen zum Ende des vierten Quartals auf 18,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Zunahme von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Ein Vergleich zu anderen Ländern: Während die Schulden in Sachsen (minus 4,8 Prozent) sanken, stiegen sie in Hessen um 5,4 Prozent.

Insgesamt sind Bund, Länder und Gemeinden mit gut zwei Billionen Euro verschuldet. Zum Ende des vierten Quartals wuchsen die Verbindlichkeiten zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Die Schulden des Bundes erhöhten sich bis Dezember gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent auf 1286,6 Milliarden Euro. Die Länder waren am Ende des vierten Quartals mit 621,9 Milliarden Euro verschuldet – ein Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber dem Ende des dritten Quartals. Die Verschuldung der Gemeinden nahm um 0,3 Prozent auf 139,6 Milliarden Euro zu.