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Brandenburg

Unfall: Fußgänger und Hund kommen ums Leben ++ Erfolg: Polizei entdeckt gestohlene Geländewagen auf Lkw ++ Abzocke: Verbraucherzentrale klagt gegen Schlüsseldienst ++ Sturz: Toter im Fluss – Polizei schließt Ermittlungen ab ++ Gästebetreuung: Doppelstadt an der Oder kooperiert im Tourismus

Fußgänger und Hund kommen ums Leben

Ein 48-Jähriger und sein Hund sind am Dienstagmorgen in der Prignitz bei einem Unfall getötet worden. Der Fußgänger war nach Angaben der Polizei mit dem Tier bei Pritzwalk auf der Bundesstraße 103 unterwegs, als er vom Auto eines 58-Jährigen erfasst wurde. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Mann zum Unfallzeitpunkt in der Mitte der Straße. Der genaue Ablauf solle jedoch durch einen Gutachter geklärt werden, sagte ein Sprecher. Die B103 war nach dem Unfall rund fünfeinhalb Stunden gesperrt.

Polizei entdeckt gestohlene Geländewagen auf Lkw

– Bundespolizisten und polnische Grenzschützer haben am Montag drei gestohlene Range Rover auf einem in Litauen zugelassenen Lkw sichergestellt. Den Fahrer nahmen die Beamten vorläufig fest. Anlass für die Kontrolle kurz hinter dem ehemaligen Grenzübergang Frankfurt (Oder) war ein entsprechender Hinweis. In dem Auflieger wurden nach Angaben der Bundespolizei die Geländewagen mit französischen Kennzeichen entdeckt. Sie waren zwischen dem 3. und 16. März 2015 in Frankreich gestohlen wurden.

Verbraucherzentrale klagt gegen Schlüsseldienst

Brandenburgs Verbraucherzentrale wirft einem Schlüsseldienst Abzocke vor und verklagt ihn deshalb. „Mit der Unterschrift unter den Auftrag unterzeichnen Betroffene häufig Klauseln, die den Notdienst von jeglicher Verantwortung für Fehler freisprechen sollen“, sagte Rechtsreferentin Sabine Fischer-Volk am Dienstag. Nachdem sich regelmäßig Verbraucher beschwerten, wolle man dem einen Riegel vorschieben. Konkret geht es den Angaben zufolge um einen Schlüsseldienst aus Mecklenburg-Vorpommern, der auch in Brandenburg aktiv ist. Wann das Landgericht Rostock entscheidet, ist noch offen.

Toter im Fluss – Polizei schließt Ermittlungen ab

Der Tod eines Radfahrers in der Prignitz ist aus Sicht der Ermittler auf einen tragischen Unfall zurückzuführen. Der 50-Jährige sei mit hoher Wahrscheinlichkeit ertrunken, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Mann war am Sonntag in Pritzwalk in einem Nebenfluss der Stepenitz gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er in der Nacht zu Sonntag in einer Kurve vom Weg abgekommen und dann in das 25 bis 40 Zentimeter tiefe Gewässer gefallen ist. Möglicherweise spielten gesundheitliche Probleme oder eine Alkoholisierung beim Sturz eine Rolle.

Doppelstadt an der Oder kooperiert im Tourismus

Die Doppelstadt Frankfurt (Oder)-Slubice arbeitet im Tourismus immer stärker zusammen. Deutsch-polnische Angebote würden zunehmend von Touristen nachgefragt, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos) am Dienstag zur Eröffnung der gemeinsamen Tourist-Information. Projekte wie die Verknüpfung des Fernwärmenetzes, der öffentliche Nahverkehr und die Kooperation zwischen Kitas und Schulen summierten sich zum Bild der Doppelstadt.