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Brandenburg

Aufgeräumt: Paar findet skelettierten Schädel auf Grundstück ++ Abgestürzt: Radfahrer liegt in der Prignitz tot im Fluss ++ Aufgefahren: Familie mit Kindern bei Unfall auf der A 24 schwer verletzt ++ Gewählt: 25-Jähriger wird neuer Bürgermeister in Forst

Paar findet skelettierten Schädel auf Grundstück

Ein Paar hat beim Aufräumen seines neu erworbenen Hauses im havelländischen Brieselang einen skelettierten menschlichen Schädel gefunden. Dieser habe auf dem verwilderten Grundstück zwischen Büschen gelegen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Gerichtsmedizin soll klären, ob es sich bei dem Schädel um Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Kriminalisten wurden am Wochenende eingeschaltet und untersuchen nun auch die Geschichte des Grundstücks. Hinweise von langjährigen Einwohnern des Ortes seien dafür hilfreich, hieß es.

Radfahrer liegt in der Prignitz tot im Fluss

Ein Radfahrer ist in der Prignitz tot in einem Fluss gefunden worden. Der 50 Jahre alte Mann sei am Sonntagmorgen in Pritzwalk von einem Weg abgekommen und in einen Nebenarm der Stepenitz gefallen, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst war unklar, ob der Mann ertrunken ist oder ob er vor dem Sturz in das Gewässer gesundheitliche Probleme hatte. Dies solle nun eine Obduktion seiner Leiche klären. Hinweise auf die Beteiligungen anderer Personen gebe es nicht, hieß es von der Polizei weiter.

Familie mit Kindern bei Unfall auf der A 24 schwer verletzt

Eine Familie mit zwei Kindern ist bei einem Unfall auf der A 24 schwer verletzt worden. Laut Polizei waren die Eltern mit ihrem vier Monate alten Sohn und dessen neun Jahre alter Schwester am Sonntagmorgen in Richtung Hamburg unterwegs. Zwischen Neuruppin und Herzsprung (Ostprignitz-Ruppin) fuhr der 38 Jahre alte Vater auf ein anderes Auto auf. Die 81 Jahre alte Fahrerin war mit 80 bis 90 Stundenkilometern deutlich langsamer als der Mann unterwegs, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Aufprall wurde die Seniorin ebenfalls schwer verletzt. Alle Beteiligten kamen ins Krankenhaus.

25-Jähriger wird neuer Bürgermeister in Forst

Der SPD-Politiker Philipp Wesemann wird neuer Bürgermeister in der Stadt Forst (Spree-Neiße). In der Stichwahl am Sonntag setzte er sich deutlich mit 60,6 Prozent der Stimmen gegen den Kandidaten von der CDU, Sven Zuber, durch, auf den 39,4 Prozent entfielen. Die Wahlbeteiligung betrug nach dem vorläufigen Endergebnis 45,5 Prozent. Knapp 16.600 Menschen Bürger waren wahlberechtigt. Im ersten Wahldurchgang vor drei Wochen hatten Wesemann und Zuber fast gleichauf gelegen. Mit 4529 Stimmen übertraf der 25-jährige, gebürtige Forster Wesemann klar das geforderte Quorum von 15 Prozent der Wahlberechtigten (2485 Stimmen).