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Brandenburg

Blindgänger: Drei Fliegerbomben in Waldstück entdeckt ++ Umwelt: Keine Entwarnung beim Eichenprozessionsspinner ++ Schüsse: Mann will Fuchs vertreiben und schießt um sich ++ Kinderrechte: Potsdamer Projekt will „Goldene Göre“ haben

Drei Fliegerbomben in Waldstück entdeckt

In einem Potsdamer Waldstück sind drei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die Fünf-Zentner-Blindgänger am Donnerstag unschädlich gemacht werden. Weil sich eine Bombe in einem schlechten Zustand befinde, müsse sie an der Fundstelle gesprengt werden. Der Straßenverkehr ist von Sperrungen nicht betroffen. Dagegen wird der Bahnverkehr zwischen Golm und Saarmund am Donnerstagmorgen unterbrochen.

Keine Entwarnung beim Eichenprozessionsspinner

In Brandenburg kann keine Entwarnung für den Eichenprozessionsspinner gegeben werden. Die Bekämpfung des Schädlings werde fortgesetzt, sagte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Dienstag. Ein natürlicher Zusammenbruch der Massenvermehrung könne ausgeschlossen werden. Unter dem Schädling litten nicht nur Eichen, die Brennhaare der Raupen verursachten auch bei vielen Menschen Hautreizungen. 2014 wurden die Raupen auf etwa 3500 Hektar aus der Luft bekämpft.

Mann will Fuchs vertreiben und schießt um sich

Weil er einen Fuchs loswerden wollte, hat ein Mann am Dienstagmorgen in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) mit einer Schreckschusswaffe um sich geschossen. Eine Streife konnte den Schützen stellen, teilten die Polizei mit. Bei der anschließenden Kontrolle wies er zwar einen Waffenschein vor, wurde aber belehrt, wie er mit Waffen in der Öffentlichkeit umzugehen habe, hieß es. Unklar blieb, ob der Fuchs sich tatsächlich abschütteln ließ. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Potsdamer Projekt will „Goldene Göre“ haben

Interviews von Kindern mit Politikern: Das Kinderparlament des Hortes Bornstedter Feld in Potsdam ist mit diesen Gesprächen über Kinderrechte für die „Goldene Göre“ des Deutschen Kinderhilfswerks nominiert. Bundesweit seien sechs Projekte in der Endrunde. Dies teilte die Organisation am Dienstag mit. Die „Goldene Göre“ ist mit insgesamt 11.000 Euro der höchstdotierte Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Für den ersten Platz gibt es 5000 Euro. Der Preis wird am 14. Juni verliehen.