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Brandenburg

Unfall: Auto prallt gegen Schulbus – Schüler bleiben unverletzt ++ Unglück: Gefällter Baum erschlägt Waldarbeiter ++ Mastanlagen: Naturschützer werfen Minister Irreführung vor

Auto prallt gegen Schulbus – Schüler bleiben unverletzt

In Bliesdorf (Märkisch-Oderland) ist ein Schulbus frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Die 21 Schüler kamen mit dem Schrecken davon, wie die Polizei mitteilte. Auf der Ortsverbindungsstraße Bochows-Loos geriet die 24 Jahre alte Fahrerin des Autos am Freitagmorgen aus zunächst unbekannten Gründen in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn. Der 54 Jahre alte Busfahrer bremste und verhinderte damit Schlimmeres. Die Frau verletzte sich leicht, der Busfahrer blieb ebenso wie die Kinder und Jugendlichen unverletzt.

Gefällter Baum erschlägt Waldarbeiter

Ein 48 Jahre alter Waldarbeiter ist bei Wriezen (Märkisch-Oderland) von einem Baum erschlagen worden. Die Kiefer, die der Mann am Donnerstagmittag in einem Waldstück zu fällen versuchte, verfing sich zunächst in einem anderen Baum, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als der Arbeiter den zweiten Baum fällte, rutschte der erste herunter und begrub den Mann unter sich. Ein Zeuge befreite ihn, die Rettungskräfte konnten allerdings nur noch den Tod des 48-Jährigen feststellen.

Naturschützer werfen Minister Irreführung vor

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg wirft Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) „Irreführung“ bei der Förderung von Tiermastanlagen vor. Nach den neuen Richtlinien könnten Betriebe eine Förderung von 40 Prozent der Investitionen erhalten, wenn die Bedingungen für die Tiere nur wenig über den gesetzlichen Vorschriften lägen, erklärte Geschäftsführer Axel Kruschat am Freitag. Bei einer 20-Prozent-Förderung seien die Standards sogar gesenkt worden. „Für Masthähnchen gibt es gar keine verbindliche Regelung“, sagte Kruschat.