Erinnern

Gedenkstätte erinnert an die Schlacht auf den Seelower Höhen

70 Jahre nach der Schlacht um die Seelower Höhen Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert die Gedenkstätte in Seelow mit zahlreichen Veranstaltungen an das Ereignis.

„Das ist das zentrale Thema für uns dieses Jahr“, sagte der Leiter der Gedenkstätte Seelower Höhen, Gerd-Ulrich Herrmann. Zu den Höhepunkten gehörten die 4. Internationalen Seelower Gespräche zum Thema Erinnerung und Tourismus, zu denen Historiker und Vertreter von Museen und Gedenkstätten aus Polen und Weißrussland erwartet würden.

Anfang 1945 war die Rote Armee auf ihrem Weg nach Berlin über die Oder gekommen und auf erbitterten Widerstand gestoßen. Rund um Seelow fielen Zehntausende Soldaten verschiedener Nationen.

Die Gedenkstätte richtet laut Herrmann am 17. April die Zentrale Veranstaltung des Landkreises Märkisch-Oderland aus. Zudem würden eine Sonderausstellung eröffnet und zwei neue Publikationen vorgestellt. Darunter sei eine Broschüre zur Festung Küstrin 1945, die auch in polnischer Sprache erscheine. Die zweite Broschüre gehöre zu einer Serie, die Erinnerungsorte beiderseits der Oder vorstelle. Im Museum war 2012 eine neue Dauerausstellung eröffnet worden; 2014 kamen rund 16.500 Besucher.

Mehr Informationen im Internet: gedenkstaette-seelower-hoehen.de