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Brandenburg

Wahl: CDU-Landeschef Schierack will erneut kandidieren ++ Landwirtschaft: Tierhaltungsverbot gegen Schweinezucht-Betrieb ++ Erfolg: Drei Kabeldiebe werden auf frischer Tat gefasst ++ Zeugenaufruf: Erste Hinweise zu getöteter Rentnerin eingegangen ++ Bilanz: Mehr als 1700 Sturm-Einsätze für Rettungskräfte

CDU-Landeschef Schierack will erneut kandidieren

Brandenburgs CDU-Chef Michael Schierack will bei der turnusgemäßen Neuwahl im September wieder für den Vorsitz des Landesverbandes kandidieren. „Ich glaube, dass der Parteivorsitzende erst mal jemand ist, der als Parteivorsitzender steht“, sagte er am Dienstag in Potsdam. Die Rolle als Oppositionsführer im Landtag hatte er bereits abgegeben. Die Doppelspitze sei von der Partei auch so anerkannt, so Schierack.

Tierhaltungsverbot gegen Schweinezucht-Betrieb

Der Landkreis Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) hat gegen einen Betrieb des umstrittenen Schweinezüchters Adrianus Straathof ein Tierhaltungsverbot verfügt. Es betreffe die Glava GmbH mit Sitz im brandenburgischen Ziesar, die in Gladau bei Genthin eine Anlage unterhalte, sagte ein Sprecher des Kreises am Dienstag. Spätestens bis 31. August seien die in Gladau gehaltenen Schweine aus den Liegenschaften des Unternehmens zu entfernen.

Drei Kabeldiebe werden auf frischer Tat gefasst

Auf frischer Tat sind an einer Bahnstrecke in Großbeeren (Teltow-Fläming) Kabeldiebe gefasst worden. Beamte in einem Polizeihubschrauber hatten sie in der Nacht zu Dienstag beobachtet, teilte die Bundespolizei mit. Als das Quartett ein Auto mit etwa 200 Meter Kupferkabel belud, griffen Fahnder zu. Drei Tatverdächtige im Alter von 22 bis 30 Jahren wurden festgenommen, einem weiteren gelang die Flucht.

Erste Hinweise zu getöteter Rentnerin eingegangen

Der Zeugenaufruf nach dem gewaltsamen Tod einer 70-Jährigen in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) hat bislang rund zehn Hinweise gebracht, sagte ein Polizeisprecher in Cottbus am Dienstag. Polizisten hatten Flyer mit einem Foto der Seniorin verteilt. Sie war vor eineinhalb Wochen in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gefunden worden.

Mehr als 1700 Sturm-Einsätze für Rettungskräfte

Feuerwehr und Rettungsdienste wurden laut Innenministerium zwischen Freitag und Montag zu mehr als 1700 witterungsbedingten Einsätzen gerufen. Es gab 44 witterungsbedingte Verkehrsunfälle, bei denen 14 Menschen verletzt wurden. Zudem rückte die Polizei zu mehr als 330 Einsätzen zur Gefahrenabwehr aus. Abschnitte der A11 Berlin-Stettin wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt.