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Brandenburg

Bahnverkehr: Gesellschaft will Eurocity „Wawel“ zurück ++ Asyl: Erste Flüchtlinge werden in Ferch erwartet ++ Richtlinien: Pläne zu Bewirtschaftung von Elbe und Oder im Internet

Gesellschaft will Eurocity „Wawel“ zurück

Das Aus für den Eurocity „Wawel“ ist aus Sicht der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft Sasiedzi nicht hinnehmbar. Die Verbindung zwischen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und der südostpolnischen Metropolregion um Wroclaw (Breslau) sei für das Zusammenwachsen beider Länder wichtig, betonte die Gesellschaft am Sonntag in einer Mitteilung. Mit dem neuen Fahrplan ab 14. Dezember wurde die Direktverbindung von Hamburg über Berlin nach Wroclaw eingestellt.

Erste Flüchtlinge werden in Ferch erwartet

In Ferch (Potsdam-Mittelmark) werden am Montag die ersten Flüchtlinge in der neuen Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung erwartet. Die neue Unterkunft soll helfen, die angespannte Situation in der Zentralstelle in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) zu entschärfen. Dort sind derzeit etwa 1300 Menschen untergebracht – ausgerichtet ist der Standort für 500. Brandenburg nimmt in diesem Jahr rund 6100 Flüchtlinge auf, fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

Pläne zu Bewirtschaftung von Elbe und Oder im Internet

Brandenburg veröffentlicht ab Montag im Internet die Entwürfe zu den Bewirtschaftungsplänen von Elbe und Oder. Damit werden zwei EU-Richtlinien umgesetzt, so das Umweltministerium. So sollen Risiken, die durch Hochwasser drohen, verringert und bewältigt werden. Bei der Wasserrahmenrichtlinie gehe es darum, die Hauptbelastungen der Gewässer – etwa durch Landwirtschaft – zu reduzieren. Im Januar seien drei Konferenzen geplant. Er erwarte Impulse zur Umsetzung der europäischen Richtlinien, sagte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD).