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Brandenburg

Bombenentschärfung: Weitere Blindgänger an der Baustelle möglich ++ : Baumpflege: Schädlingsbekämpfung im Wald wirkt ++ Weihnachten: Fast 300.000 Wunschzettel – Endspurt in Himmelpfort

Weitere Blindgänger an der Baustelle möglich

Nach der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe am Donnerstagabend am Potsdamer Hauptbahnhof können weitere Munitionsfunde im Baustellenbereich der Landesinvestitionsbank (ILB) nicht ausgeschlossen werden. Zwar gab es nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) umfangreiche Luftbildauswertungen und engmaschige Untersuchungen des Bauuntergrunds. Allerdings liege eine vier Meter dicke Bauschuttschicht über dem Erdreich, so dass nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden könne, ob das Areal restlos munitionsfrei sei.

Schädlingsbekämpfung im Wald wirkt

Brandenburgs Wäldern geht es trotz der teils massiven Ausbreitung von Schädlingen gut. Der Waldschutz habe eine Verschlechterung verhindert, hieß es am Freitag aus dem Umweltministerium. Grund dafür sei die „flächendeckende Überwachung der Schadinsekten“, sagte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei der Vorstellung des Waldzustandsberichtes 2014. Besonders die Laubbäume hätten sich erfreulich entwickelt, indes haben die Schäden an Kiefern zugenommen. Der Zustand des Waldes wird vom Landeskompetenzzentrum Forst seit 1991 erfasst. Brandenburg gehört mit 1,1 Millionen Hektar zu den waldreichsten Bundesländern.

Fast 300.000 Wunschzettel – Endspurt in Himmelpfort

Bislang sind beim Weihnachtsmann in Himmelpfort (Oberhavel) rund 293.000 Wunschzettel eingetroffen. So viele waren es noch nie vor dem vierten Advent, teilte die Deutsche Post am Freitag mit. Viele Familien schauten persönlich in der einzigen Weihnachtspostfiliale Ostdeutschlands vorbei. Mit mehr als 27.200 Gästen sei auch dies ein Rekord in den 30 Jahren des Bestehens der Filiale. Die meisten Wunschzettel kamen auch in diesem Jahr aus Deutschland. Etwa 37.000 Zettel haben Kinder aus 69 anderen Ländern geschrieben – vor allem in China, Polen und Japan waren sie fleißig. Das Postamt ist noch bis zum 24. Dezember geöffnet.