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Brandenburg

Drogen: Pärchen isst Haschkekse – und ruft dann die Polizei ++ Autodiebstahl: Verfolgungsjagd durch Wohngebiet ++ Feuer: Eine Lagerhalle mit rund 2000 Strohballen brennt ab ++ Verband: Landesbauernbund fordert Umdenken

Pärchen isst Haschkekse – und ruft dann die Polizei

Weihnachtsgebäck der etwas anderen Art: Ein 53-jähriger Mann aus Potsdam und seine 22-jährige Lebensgefährtin sollen sieben Jahre alte Haschkekse gegessen haben. Kurz darauf musste sich die Frau mehrfach übergeben. Der 53-Jährige wollte bei dem Vorfall in der Nacht zum Sonntag den Rettungsdienst alarmieren, rief aber versehentlich bei der Polizei an. Als die Beamten mit den Rettungskräften eintrafen, gab das Paar zu, Drogen genommen zu haben. Die junge Frau hatte sich inzwischen erholt.

Verfolgungsjagd durch Wohngebiet

– Nach einer Verfolgungsjagd durch ein Wohngebiet ist ein mutmaßlicher Autodieb in Frankfurt (Oder) festgenommen worden. Als Polizeibeamte das Auto am Sonntagmorgen kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und flüchtete in ein Wohngebiet. Schließlich habe er versucht, zu Fuß zu entkommen. Die Beamten konnten ihn jedoch festnehmen. Ein weiteres Fahrzeug, in dem mutmaßliche Komplizen saßen, wurde von der polnischen Polizei auf der anderen Seite der Oder gestellt.

Eine Lagerhalle mit rund 2000 Strohballen brennt ab

Die Lagerhalle eines Schweinezuchtbetriebs im Wandlitzer Ortsteil Lanke ist in der Nacht zum Sonntag vollständig ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Feuer weder Menschen noch Tiere verletzt. In der Halle sollen rund 2000 Strohballen und Arbeitsmaschinen gelagert gewesen sein. Die Polizei ging von einem Schaden in Höhe von etwa 350 000 Euro aus, die Brandursache war zunächst unklar. Auch am frühen Nachmittag waren die Löscharbeiten noch nicht beendet.

Landesbauernbund fordert Umdenken

Der Landesbauernbund fordert ein Umdenken der brandenburgischen Umweltbehörden. „Wir wollen weg vom obrigkeitsstaatlichen Naturschutz, hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe“, sagte Präsident Karsten Jennerjahn laut einer Mitteilung. Die nach der Landtagswahl vollzogene Eingliederung der Umweltverwaltung in das Landwirtschaftsministerium biete die Chance für eine Kurskorrektur. Der Bund vertritt in Ostdeutschland bäuerliche Familienbetriebe.