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Brandenburg

Vergewaltigungsopfer: Vertrauliche Hilfe an Krankenhäusern gestartet ++ Misshandlungsvorwürfe: Erste Prozesse nach Skandal in Haasenburg-Heimen

Vertrauliche Hilfe an Krankenhäusern gestartet

Vier große Kliniken in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam bieten Opfern einer Vergewaltigung künftig medizinische Behandlung und eine vertrauliche Spurensicherung, teilte Sozialministerin Diana Golze (Linke) am Donnerstag mit. Dafür wurde das Programm „Vergewaltigt – was nun?“ geschaffen. Die Opfer können sich entscheiden, ob sie die Tat anzeigen wollen.

Erste Prozesse nach Skandal in Haasenburg-Heimen

Ein Jahr nach Schließung der Haasenburg-Heime in Brandenburg kommen die Angeklagten vor Gericht. Am 20. Januar 2015 sei der erste Prozess gegen einen Erzieher geplant, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Lübben am Donnerstag. Ein weiterer Strafprozess solle am 3. Februar beginnen. Dem Gericht liegen bislang drei Anklagen der Staatsanwaltschaft Cottbus vor. Diese ermittelt in rund 50 Verfahren gegen Erzieher und Betreiber wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und Körperverletzung.