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Brandenburg

Gesprengter Geldautomat: Suche nach Tätern bleibt erfolglos ++ Kind verletzt: Hund beißt siebenjährigen Jungen in den Kopf ++ Garnisonkirche: Stiftung weist Vorwürfe zu Spenden zurück

Suche nach Tätern bleibt erfolglos

Nach der Sprengung eines Geldautomaten in einer Luckauer Bank (Dahme-Spreewald) hat die Polizei noch keine Spur von den Tätern. Selbst ein Hubschraubereinsatz habe keine Hinweise ergeben, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Cottbus. Unbekannte hatten in der Nacht zu Sonntag Gas in den Automaten im Vorraum der Bank geleitet und damit die Explosion ausgelöst. Die Sprecherin machte keine Angaben dazu, ob die Täter Geld erbeuteten. Die Polizei prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang zu älteren Vorfällen in Südbrandenburg gibt. Im August explodierte nach dem gleichen Prinzip in Tauer (Spree-Neiße) ein Geldautomat in einem Hotel, im April in einer Bank in Kolkwitz bei Cottbus.

Hund beißt siebenjährigen Jungen in den Kopf

Ein sieben Jahre alter Junge ist in Himmelpfort (Oberhavel) von einem Hund in den Kopf gebissen und schwer verletzt worden. Das Kind wollte mit einer Bekannten der Eltern auf einem Weihnachtsmarkt bei einer Husky-Wagenfahrt mitmachen, teilte die Polizei am Montag in Neuruppin mit. Als der Junge die angeleinten Tiere habe streicheln wollen, habe ihn ein Tier angesprungen und gebissen. Als die Bekannte dem Kind helfen wollte, schnappte der Schlittenhund erneut zu. Mit Verletzungen an Kopf, Hals und Bein wurde der Junge ins Templiner Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Stiftung weist Vorwürfe zu Spenden zurück

Die Stiftung Garnisonkirche hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Spendenpraxis sei intransparent. Bislang stünden rund 21 Millionen Euro auf der Habenseite, sagte eine Stiftungssprecherin. Das sei mehr als die Hälfte der veranschlagten 40 Millionen Euro für den Turmbau. Die Bürgerinitiative „Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche“ wirft der Stiftung und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), der Kuratoriumsmitglied ist, „Geheimniskrämerei“ vor. Die Angaben zu eingeworbenen Spenden seien nicht transparent. Nach Stiftungsangaben sind von den bislang eingeworbenen 21 Millionen Euro sechs Millionen Spenden und Fördermittel.