Polizei warnt vor Taschendieben im Weihnachtstrubel

In Brandenburg wurden im vergangenen Jahr annähernd 1500 Taschendiebstähle angezeigt.

Das sind nach Angaben der Polizei etwa ein Prozent der bundesweit bekanntgewordenen Fälle und weniger als ein Prozent der in der Mark insgesamt registrierten Straftaten. Der durch Taschendiebe angerichtete und bekanntgewordene Schaden wird von der Polizei für 2013 mit 450 000 Euro beziffert.

In diesem Zusammenhang wies die Polizei daraufhin, dass Weihnachtsmärkte beliebte Reviere von Langfingern sind. Deshalb sei zwischen den Glühwein-, Bratwurst- und Lebkuchenständen besondere Vorsicht geboten. Die Polizei rät, nicht mehr Geld mitzunehmen als nötig und Wertgegenstände dicht am Körper, möglichst in verschließbaren Innentaschen, zu verstauen. Auch Handtaschen sollten möglichst mit dem Verschluss nach innen und vor dem Bauch getragen werden.

Auch die Berliner Polizei wiederholte am Freitag ihre Warnung vor Taschendieben auf den Weihnachtsmärkten der Hauptstadt. Schon Anfang vergangen Woche hatte die Polizei informiert, dass sie mit Beamten auf den Plätzen unterwegs sein wird und Berliner sowie Touristen über die Tricks der Taschendiebe informieren will.