Militär

Das Gedenken an die Gefallenen hat einen neuen Ort

Als neue Gedenkstätte für die Toten der Bundeswehr ist der „Wald der Erinnerung“ bei Potsdam eröffnet worden.

Die Stätte geht vor allem auf die Initiative von Hinterbliebenen zurück. Im „Wald der Erinnerungen“ wird der mehr als 3200 Angehörigen der Bundeswehr gedacht, die bei Ausübung ihres Dienstes – vor allem in den mehr als 100 Auslandseinsätzen – ihr Leben verloren. Die Ehrenhaine aus fünf früheren Einsatzgebieten der Bundeswehr wurden dort zusammengeführt. Die Kosten lagen laut Bundeswehr bei knapp zwei Millionen Euro. Es ist die zweite Gedenkstätte für die Toten der Bundeswehr.

„Heute ist für viele Hinterbliebene ein besonderer Tag“, sagte Tanja Menz, die ihren ältesten Sohn Konstantin im Februar 2011 durch einem Anschlag in Afghanistan verloren hat. „Auf kleinem Ort können wir hier eine weite Reise unternehmen.“ Bundespräsident Joachim Gauck und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) legten Kränze nieder. Am heutigen Sonntag ist Volkstrauertag – der Tag an dem der Opfer von Gewaltherrrschaft gedacht wird.