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Brandenburg

Brand: Feuer zerstört Wohnhaus in Falkensee ++ Gewässerverbände: Abrechnungen sollen besser erklärt werden ++ Provisorium: Polizei muss marodes Revier verlassen

Feuer zerstört Wohnhaus in Falkensee

Ein Feuer hat ein Mehrfamilienhaus in Falkensee (Havelland) vollständig zerstört. Die acht Bewohner konnten sich am Sonnabendabend selbst retten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Unter ihnen seien auch vier behinderte Menschen, die in einer Heimwohnung untergebracht waren. Sie seien in Notunterkünfte gebracht worden. Warum das Feuer gegen 20 Uhr im Keller des vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses ausbrach, war zunächst unklar. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Polizei wollte am Sonntag am Brandort Spuren sichern.

Abrechnungen sollen besser erklärt werden

Nach Vorwürfen der Misswirtschaft sollen die für die Gewässerunterhaltung zuständigen Verbände ihre Leistungen transparenter erklären. Das teilte das Umweltministerium auf eine parlamentarische Anfrage mit. Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sei beauftragt worden, die Leistungen der Verbände „deutlich detaillierter als bisher“ zu dokumentieren. Das Ziel seien nachvollziehbare und prüffähige Abrechnungen der einzelnen Unterhaltsleistungen. Die Landesregierung folgt damit einer Forderung des Landesrechnungshofs.

Polizei muss marodes Revier verlassen

Bei der Polizei muss ein weiteres Revier wegen maroder Bausubstanz geräumt werden. Betroffen ist die Wache in Bad Freienwalde, wie Finanzminister Christian Görke (Linke) mitteilte. Demzufolge musste die Baufirma „Notsicherungsmaßnahmen“ an dem alten Gebäude abbrechen. Die Beamten sollen nun in einen Neubau in der Königstraße umziehen. Weil dieser kurzfristig aber nicht realisierbar sei, werde das Polizeirevier zunächst im ehemaligen Grundbuchamt untergebracht.