Sanssouci

Schloss Sorglos

Für den Alten Fritz – oder Friedrich den Großen – war es ein Sehnsuchtsort. Eigentlich hatte er ihn nur gewählt, um Wein und Obst anzubauen.

Doch es gefiel ihm dort so gut, dass er im Jahr 1745 auf den Weinbergterrassen das kleine Schloss Sanssouci, französisch für „ohne Sorge“, bauen ließ, das im östlichen Teil des gleichnamigen Parks liegt. Dorthin zog er sich gerne zurück. So wollte er sich auch neben seinen Hunden in einer Gruft auf den Terrassen beisetzen lassen. Es wurde zunächst stattdessen die Potsdamer Garnisonkirche. Erst später erhielt er ein Grab direkt am Schloss. Friedrich Wilhelm IV. erweiterte das Schloss dann zwischen 1841 und 1842 noch einmal. Es wurde zu einem der bekanntesten Schlösser der Hohenzollern und zieht heute Hunderttausende Touristen an. Seit 1990 stehen die Gartenanlagen und Schlösser als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco.