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Brandenburg

Stromabnehmer: Marder legt Zugverkehr bei Potsdam lahm ++ Sulfate: Briesen verzichtet auf Wasser aus der Spree ++ Ausstellung: 45.000 Besucher sahen Preußen-Sachsen-Schau ++ Klettertour: Heimaufsicht entlastet Betreuer zweier Kinder

Marder legt Zugverkehr bei Potsdam lahm

Ein Marder hat auf der Bahnstrecke zwischen Potsdam und Saarmund den Verkehr lahmgelegt. Das Tier sei Sonntag auf die Oberleitung geklettert und habe einen Spannungsüberschlag verursacht, teilte die Bundespolizei mit. Dadurch senkte sich die Oberleitung ab. An einer Regionalbahn wurde durch die tiefer hängende Oberleitung der Stromabnehmer beschädigt, so dass der Zug stehen blieb.

Briesen verzichtet auf Wasser aus der Spree

Das Wasserwerk Briesen (Oder-Spree) will kein Spreewasser mehr zu Trinkwasser aufbereiten und setzt stattdessen auf Grundwasser. Grund seien steigende Sulfatwerte in dem Fluss, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH. Das Wasserwerk versorgt etwa 65.000 Einwohner.

45.000 Besucher sahen Preußen-Sachsen-Schau

Knapp drei Monate nach Eröffnung der Preußen-Sachsen-Schau sind bereits mehr als 45.000 Besucher gekommen. „Das übertrifft unsere Erwartungen“, sagte eine Sprecherin des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Anlass der Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“ im Schloss von Doberlug-Kirchhain ist der Wiener Kongress vor 200 Jahren.

Heimaufsicht entlastet Betreuer zweier Kinder

Nach einer gefährlichen Klettertour zweier Heimkinder auf Rügen vor sieben Wochen sieht das Land keine Schuld bei den Betreuern. Die Heimaufsicht sei zu dem Schluss gekommen, dass sie ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben, sagte ein Sprecher des Jugendministeriums am Montag in Potsdam.