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Brandenburg

Unfall: Mann rast im Vollrausch durchs Maisfeld in Graben ++ Landtag: „Drachentrophäe“ kehrt auf das Fortuna-Portal zurück ++ Justiz: Sicherungsverwahrte können in Neubau umziehen ++ Gefahr: 26-Jähriger erhält Rechnung für Schläfchen auf B168

Mann rast im Vollrausch durchs Maisfeld in Graben

Mit fast vier Promille ist ein 40 Jahre alter Autofahrer bei Oderberg (Barnim) im Straßengraben gelandet. Laut Polizeiangaben vom Montag blieb er dabei unverletzt. Der Mann hatte sich in der Nacht zu Sonntag angetrunken hinters Steuer gesetzt und zunächst einen Telefonmast gerammt. Mit seinem demolierten Auto fuhr er weiter, kam jedoch nicht weit, weil er immer wieder von der Fahrbahn geriet. Letztendlich fuhr er in ein Maisfeld und landete im Straßengraben. Seinen Führerschein ist der 40-Jährige vorerst los. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

„Drachentrophäe“ kehrt auf das Fortuna-Portal zurück

Das Fortuna-Portal des Potsdamer Landtags hinter der Fassade des historischen Stadtschlosses erhält einen weiteren Baustein: Am Mittwoch soll die mit Fragmenten des Originals rekonstruierte „Drachentrophäe“ mit Hilfe eines Baukrans als dritte Ritter-Skulptur auf das Kuppelgeschoss des Portals zurückkehren, wie die Landtagsverwaltung mitteilte. Ermöglicht wurde die Wiederherstellung der „Drachentrophäe“ durch eine Spende des Potsdamers Hans Zippel, der im Januar vergangenen Jahres gestorben ist. Die vierte und letzte Skulptur des Ensembles soll Anfang 2015 fertiggestellt sein.

Sicherungsverwahrte können in Neubau umziehen

Die derzeit acht Sicherungsverwahrten in Brandenburg sollen im November ihre neue Unterkunft beziehen. Der Neubau in Brandenburg/Havel werde in Kürze fertig sein, teilte das Justizministerium am Montag mit. Das zweigeschossige Gebäude mit einer Fläche von 1578 Quadratmetern und 18 Wohneinheiten kostete rund 10,4 Millionen Euro. Es ist innerhalb von etwa 13 Monaten entstanden. Der Bau ist nötig, weil die Sicherungsverwahrung – anders als die Haft – keine Strafe für ein Verbrechen ist. Nach einem Urteil müssen die Bedingungen und die Möglichkeiten der Therapie deutlich besser sein als in der Haft.

26-Jähriger erhält Rechnung für Schläfchen auf B168

Ein 26-Jähriger muss sich auf eine Rechnung von der Polizei einstellen, weil er sich zum Schlafen auf die B168 bei Beeskow gelegt hatte. Laut Polizei hatte der Mann rund 1,5 Promille intus. Um seinen Rausch auszukurieren, hatte er sich am Montagmorgen spontan auf der Bundesstraße niedergelegt. Ein Autofahrer entdeckte ihn gerade noch rechtzeitig auf der Fahrbahn und informierte die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung weckte den 26-Jährigen und brachte ihn nach Hause. Für diesen behördlichen „Weckdienst“ und die Fahrt im Streifenwagen will die Behörde den 26-Jährigen nun zur Kasse bitten.