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Brandenburg

Spektakel: Noch 5000 Karten für die Schlössernacht zu vergeben ++ Tierschutz: Toter Wolf – Belohnung für Hinweise ausgesetzt ++ Beschwerde: Jugendlicher nach Messer-Attacke im Heim

Noch 5000 Karten für die Schlössernacht zu vergeben

Rund 30.000 Besucher werden am Samstag um 18 Uhr zur 16. Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci erwartet. Für das Spektakel in dem illuminierten Welterbepark seien noch etwa 5000 Karten zu haben, sagte ein Sprecher am Freitag. Auch für Kurzentschlossene gebe es noch sehr gute Chancen an der Abendkasse. Mehr als 400 Künstler, darunter Schauspielerin Katharina Thalbach und ihre Tochter Anna, bieten in der romantischen Kulturnacht Lesungen und Musik von Klassik über Jazz und Pop an Spielstätten wie etwa der Orangerie. Mit einem Teil des Erlöses werden Restaurierungsarbeiten im Park Sanssouci unterstützt.

Toter Wolf – Belohnung für Hinweise ausgesetzt

Zu dem geköpften Wolf bei Lieberose (Dahme-Spreewald) haben die Ermittler bislang keinen Hinweis auf den Täter. Wie die Staatsanwaltschaft Cottbus am Freitag mitteilte, werde jetzt die Munition untersucht, mit der auf das Tier geschossen wurde. Dies kann einige Zeit dauern, sagte ein Sprecher. Die Tierschutzorganisation Peta hat 1000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt. Der tote Wolf war in dem Naturschutzgebiet südlich von Lieberose entdeckt worden. Der Kopf des Tieres war laut Stiftung Naturlandschaften Brandenburg abgetrennt. Woher der zwei bis drei Jahre alte männliche Wolf stammte, ist unklar.

Jugendlicher nach Messer-Attacke im Heim

Nach der lebensgefährlichen Messerattacke auf einen Brasilianer in Neuruppin ist ein Tatverdächtiger in einem Jugendheim untergebracht worden. Damit sei die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen eine Haftentscheidung erfolgreich gewesen, erklärte eine Behördensprecherin am Freitag. Zunächst war der 16-Jährige auf freiem Fuß geblieben. Gemeinsam mit einem 15 Jahre alten Freund soll er das Opfer in dessen Wohnung am Sonntag niedergestochen haben. Der Brasilianer war blutüberströmt auf der Flucht vor den Tätern durch die Stadt gelaufen. Nach einer Notoperation ist er jetzt außer Lebensgefahr. Ein fremdenfeindliches Tatmotiv schließen die Behörden aus.