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Aus den Bezirken

Mitte: Die ersten Gegner ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Schüler können den Sportplatz wieder nutzen ++ Reinickendorf: Geierpfad bekommt eine breitere Fahrbahn ++ Treptow-Köpenick: Lohmühlenplatz wird ab Herbst umgestaltet ++ Reinickendorf: Villa Borsig für Besucher geöffnet ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Stadträtin für Bürgerdienste hat Sprechstunde ++ Mitte: Entwarnung: Im Plötzensee darf wieder gebadet werden

Die ersten Gegner

Die Gegner einer möglichen Olympia-Bewerbung Berlins für die Sommerspiele 2024 oder 2028 haben am Montag erstmals in der Hauptstadt für Aufmerksamkeit gesorgt. „Wir wollten deutlich machen, was man mit 50 Millionen Euro, die eine Bewerbung kosten würde, in Berlin alles bewegen könnte“, erklärte die Linke-Abgeordnete Gabi Hiller. Zum Beispiel Bäder sanieren. Zu dem Gegner-Bündnis gehören auch die Naturfreunde Berlin und der Sportverein Roter Stern.

Schüler können den Sportplatz wieder nutzen

Auf dem Sportplatz an der Pufendorfstraße sind die 100-Meter-Laufbahn und die Sprunggrube saniert und zur Benutzung freigegeben. Sie können wieder für den Schulsport genutzt werden. Weitere Instandsetzungen auf dem Areal seien nicht geplant, teilte Schulstadtrat Peter Beckers (SPD) auf Anfrage der Linken mit. Die Sportfläche ist 4400 Quadratmeter groß und war seit August 2013 wegen baulicher Mängel gesperrt. Sie kommt langfristig auch als Standort für einen Erweiterungsbau der Schule infrage.

Geierpfad bekommt eine breitere Fahrbahn

Das Straßen- und Grünflächenamt lässt die Fahrbahn des Geierpfads instand setzen und verbreitern. Die Arbeiten beginnen am 18. August 2014 und dauern voraussichtlich bis zum 5. September. Die Straße werde in dieser Zeit für den Verkehr gesperrt, teilte Baustadtrat Martin Lambert (CDU) mit. Die Kosten liegen bei 53.200 Euro. Sie werden aus dem Straßenbauprogramm des Bezirks finanziert.

Lohmühlenplatz wird ab Herbst umgestaltet

Der nördliche Teil des Lohmühlenplatzes wird umgestaltet. Am Hauptweg werden Zierkirschen gepflanzt. Die beiden Schmetterlingswiesen bekommen eine Einfriedung. Sie soll verhindern, dass Passanten die Flächen betreten. Ein schmaler Uferweg wird angelegt. Gebaut werden sollen eine Sitzmauer und Bänke, von denen aus man auf den Landwehrkanal sehen kann. Die Arbeiten beginnen im September und sind bis Mai 2015 geplant. In dieser Zeit kommt es zu Sperrungen.

Villa Borsig für Besucher geöffnet

Die Borsig-Villa – 1913 auf der Halbinsel Reiherwerder im Tegeler See erbaut und seit 2006 vom Auswärtigen Amt für die Akademie des Auswärtigen Dienstes und als Gästehaus genutzt – kann am Tag der offenen Tür der Bundesregierung (31. August, 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei) besichtigt werden. Der Reinickendorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel hatte sich lange dafür eingesetzt, die Villa der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und hatte an Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) geschrieben.

Stadträtin für Bürgerdienste hat Sprechstunde

Wer Bezirksstadträtin Dagmar König (CDU) Anregungen oder Kritik rund um den Bereich Bürgerdienste, Weiterbildung, Kultur, Hochbau und Immobilien mitteilen möchte, kann dies am Montag, 25. August, bei der Bürgersprechstunde tun. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Bürgersprechstunde ist von 18 bis 19 Uhr im Vorraum der Heinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 96.

Entwarnung: Im Plötzensee darf wieder gebadet werden

Die Warnung für die Badestelle im Freibad Plötzensee wurde am Montag aufgehoben. Anhand von aktuellen Untersuchungsergebnissen „liegen keine mikrobiologischen Überschreitungen mehr vor“, so das zuständige Landesamt. Allerdings besteht weiterhin eine Beeinträchtigung durch Algen. Beurteilungen aller Badestellen: www.berlin.de/badegewaesser/