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Brandenburg

Waldschutz: Weniger Befall vom Eichenprozessionsspinner ++ Klagen: Potsdamer Richter prüfen neuen Rundfunkbeitrag ++ Tötungsdelikt: Brasilianer von Jugendlichen lebensgefährlich verletzt ++ Speichelprobe: Geringe Beteiligung bei DNA-Massentest

Weniger Befall vom Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner haben in diesem Jahr weniger Eichenbäume in Brandenburg geschädigt als in den beiden Vorjahren. Nach Angaben der Waldschutzinformation des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde waren Ende des Monats Juli 4100 Hektar betroffen. Im vergangenen Jahr seien es im gleichen Zeitraum noch 5000 Hektar gewesen, 2012 sogar rund 5800, hieß es.

Potsdamer Richter prüfen neuen Rundfunkbeitrag

Die seit 2013 erhobenen Beiträge zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschäftigen nun auch Brandenburger Richter. Das Verwaltungsgericht Potsdam prüft am 19. August zehn Klagen. „Es geht um einen breiten Strauß von Einwänden gegen die Rundfunkgebühr“, sagte ein Gerichtssprecher. Zu dem Termin haben sich auch Protestler angekündigt.

Brasilianer von Jugendlichen lebensgefährlich verletzt

Zwei Jugendliche haben in Neuruppin einen 35 Jahre alten Brasilianer lebensgefährlich verletzt. Fremdenfeindliche Tatmotive werden ausgeschlossen. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand des Mannes lagen am Montag nicht vor. Einer der zwei Tatverdächtigen wurde festgenommen. Der andere Jugendliche ist weiter auf der Flucht.

Geringe Beteiligung bei DNA-Massentest

Nur sieben Bürger sind der Aufforderung gefolgt, eine Speichelprobe für den DNA-Massentest im Fall eines toten Babys in Potsdam abzugeben. Insgesamt sind 262 Bürger zur Teilnahme aufgerufen worden. Die Ermittler suchen nach den Eltern eines toten Babys, das kurz vor Heiligabend 2011 in Potsdam gefunden worden war. Sie gehen von einem Verbrechen aus.