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Brandenburg

Polizeikontrolle: Drogen statt Führerschein: 15-Jähriger macht Spritztour ++ Hochwasserschutz: Gebrochener Neiße-Deich bei Grießen wird repariert ++ Privatfeier: Wieder Polizeieinsatz nach „Facebook-Party“ ++ Arbeitsbelastung: Hoher Krankenstand bei Brandenburger Polizei

Drogen statt Führerschein: 15-Jähriger macht Spritztour

Polizisten haben einen 15 Jahre alten Jungen am frühen Sonnabendmorgen im Auto seiner Eltern in Ketzin (Havelland) gestoppt. Der 15-Jährige hatte sich das Auto genommen, weil seine Eltern im Urlaub waren, gab der Junge später zu Protokoll. Als er seine Tasche leeren musste, fanden die Beamten außerdem Drogen. Der 15-Jährige räumte ein, auch welche konsumiert zu haben. Gegen ihn wird jetzt wegen Fahrens ohne Führerscheins und Drogenbesitzes ermittelt.

Gebrochener Neiße-Deich bei Grießen wird repariert

Nach jahrelangen Verzögerungen soll der gebrochene Deich an der Lausitzer Neiße bei Grießen (Spree-Neiße) noch in diesem Jahr repariert werden. Der Beginn der Instandsetzungsarbeiten sei für Anfang September geplant, teilte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Landtag mit. Die Höhe der Kosten für die Baumaßnahmen stehe noch nicht fest, die Finanzierung sei aber gesichert.

Wieder Polizeieinsatz nach „Facebook-Party“

Am Sonnabendabend versuchten Polizisten in Brandenburg/Havel, 50 Jugendliche zurückzudrängen, denen der Einlass auf die private Feier eines 19-Jährigen verwehrt worden war. Der junge Mann hatte über das soziale Netzwerk „Facebook“ eingeladen – nur 30 bestimmte Leute. Drei junge Männer zwischen 19 und 20 Jahren, die den Polizisten Widerstand leisteten, kamen in Gewahrsam. Die Polizei hatte bereits am Donnerstag im havelländischen Schönwalde-Dorf eine „Facebook-Party“ mit 150 bis 200 Jugendlichen aufgelöst.

Hoher Krankenstand bei Brandenburger Polizei

Die Brandenburger Polizei klagt über einen hohen Krankenstand. Im Schnitt kamen im Jahr 2013 auf einen Beamten 34 Krankentage, teilte das Ministerium mit. Jeden Tag hätten landesweit 700 Einsatzkräfte von insgesamt 8200 Polizisten gefehlt. Damit liege die märkische Polizei im bundesweiten Vergleich weit vorne, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Andreas Schuster: „Ständig steigende Arbeitsverdichtung mit immer weniger Personal sind Hauptursachen für den Krankenstand.“